„31.585“: Gregor Bröckelmann hat Ysselsteyn nach Schwerte geholt

Schwerte. Der Schwerter Fotograf Gregor Bröckelmann, Mitarbeiter der Stadtverwaltung Schwerte, hat Ysselsteyn nach Schwerte geholt – und zwar in Form einer Fotoausstellung, die noch bis zum 1. Dezember während der Öffnungszeiten im Schwerter Rathaus zu besichtigen ist.

Gregor Bröckelmann hat ein außergewöhnliches Hobby: Er besucht gerne Militärmuseen. So hat er auch das Kriegs- und Widerstandsmuseum in Overlonne in den Niederlanden besucht. Von dort ist es nicht weit bis zum deutschen Soldatenfriedhof Ysselsteyn. Dort sind 31585 Soldaten beigesetzt – daher kommt auch der Name der Ausstellung: „31.585“. „Die Kreuze dort haben mich in ihrer Wuchtigkeit berührt“, erklärt Gregor Bröckelmann. „Die Bilder sprechen für sich“.

Mahnende Erinnerungskultur

Er war natürlich bei der Vernissage am Mittwoch im Rathaus dabei, ebenso Hans-Georg Winkler, der Vorsitzende im Ortsverband Schwerte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie sein Vorgänger im Amt, Ernst D. Schmerbeck. Der Regionalgeschäftsführer der Kriegsgräberfürsorge, Jens Effkemann, war aus Münster angereist. Nicht ganz so weit hatten es der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Paul und die stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Meise. Ebenso wohnte Ratsfrau Mechthild Kayser (Die Linke), der ehemalige stellvertretende Bürgermeister Rudi Pohl sowie Marco Gosewinkel (Stadt Schwerte) und Stadtsprecher Carsten Morgenthal der Eröffnung bei. Hans-Georg Winkler sieht die Ausstellung als mahnende Erinnerungskultur an. Ursula Meise unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen.

Hans-Georg Winkler verwies zudem auf die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 19. November ab 11 Uhr im Bürgersaal des Rathauses hin. Dort wird der Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke (SPD) die Gedenkrede halten. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkfeier vom Ruhrstadt Orchester.

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