ABB: Glascontainer verlegen – Kita-Außengelände fertigstellen

Schwerte. Der Ausschuss für Bürgeranregungen und –beschwerden (ABB) hat sich am Mittwoch in seiner Sitzung unter dem Vorsitz von Angelika Schröder (SPD) bürgernah präsentiert. So folgte sie zwei Anträgen, über die der Blickwinkel schon berichtet hatte: Der Glascontainer in der Geisecker Talstraße wird zumindest versuchsweise verlegt und das Außengelände für die Ü3-Kinder in der Kita Tausendfüßler ist im Frühjahr 2018 fertig.

Neuer Standort Zwischen den Wegen

Patrizia Schneider im ABB.

Hier irgendwo könnten die Altglascontainer ihren neuen Platz in Geisecke erhalten.

Patrizia Schneider führte die Beschwerde hinsichtlich der Glascontainer. Sie ist Anwohnerin am Standort, klagt wie andere Nachbarn auch über den Lärm, der das Entsorgen von Altglas mit sich bringt – und zwar quasi rund um die Uhr. Außerdem sieht sie ein hohes Gefahrenpotenzial für Kinder durch abgestellte und teilweise noch gefüllte Flaschen, darunter auch medizinische Produkte – von den vielen Scherben und um den Standort ganz zu schweigen. Der ABB würdigte die Problematik mit der Empfehlung, den Standort ins Gewerbegebiet „Zwischen den Wegen“ zumindest versuchsweise zu verlagern. Vorab sollen Gespräche mit den Anliegern im Gewerbegebiet geführt werden. Ob’s dem Entsorger in den Kram passt? „Man darf die Belange eines Entsorgungsunternehmens nicht über die Belange von Bürgern stellen“, unterstrich Reinhard Streibel, Ratsherr der Grünen.

Im nächsten Jahr ist alles fertig

Karg und abgefressen sieht das Außengelände für Ü3-Kinder aus. Foto: Michaela Boehm

Michaela Boehm hatte im Namen des Elternrates der Kita Tausendfüßler an der Konrad-Zuse-Straße die Beschwerde geführt, weil die Fertigstellung des  Außengeländes für die Ü3-Kinder seit 2012 auf sich warten lässt und das Gelände mittlerweile in einem katastrophalen Zustand sei. „Was lange währt wird wichtig“, entgegnete Andreas Pap, Leiter des Bereichs Jugend und Familie in der Stadt Schwerte. Im Herbst soll das Gelände fachgerecht entwässert werden, im Frühjahr 2018 gehe es dann ans Eingemachte. Der ABB erkannte diese Notwendigkeit an, drängte auf eine zeitnahe Umsetzung. Elternrat und der Jugendhilfeausschuss sollen regelmäßig informiert werden.

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