Adrian Mork bestätigte den Termin: Grundschule Ergste bezieht 2,4 Millionen-Objekt in den Osterferien

Ergste. Ortstermin in der ehemaligen Schule an der Ruhr: Adrian Mork, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Schwerte, hatte gerufen und viele neugierige Menschen aus Politik und Bürgerschaft waren dem Ruf gefolgt und ließen sich direkt in der Baustelle „Am Derkmannsstück“ über den Stand der Dinge informieren. Bekanntlich wird die Grundschule Ergste dort ihr neues Domizil beziehen.

Großartige Neuigkeiten erfuhren die Besucherinnen und Besucher auf der Führung durchs Gebäude und um es herum nicht. Dass sich der Umzug in den Osterferien 2018 vollziehen wird, ist schon seit der Fachausschusssitzung am 20. September bekannt. Adrian Mork bestätigte direkt vor Ort noch einmal, dass „der große Umzug in den Osterferien“ stattfinden wird. Ursprünglich waren mal ganz optimistisch die Sommerferien in diesem Jahr angedacht gewesen, als realistischer wurden aber damals schon die Herbstferien ins Auge gefasst.

„Wir liegen im Budget“

Weil aber Baustellen – auch nicht die am Derkmannsstück – in aller Regel nicht frei von Überraschungen sind, gab es mehr zu tun als erwartet. Deshalb auch musste die anfangs kalkulierte Bausumme korrigiert werden. Im Februar stimmte der Rat der Stadt Schwerte einer überplanmäßigen Aufwendung und Auszahlung in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro zu. Damit belaufen sich die Kosten für das Projekt jetzt auf 2,4 Millionen Euro. Dazu hatte Adrian Mork auch gleich eine „gute Nachricht“ parat: „Wir liegen im Budget“.

Dass sich der ursprüngliche Zeitplan nicht verwirklichen ließ, liegt nach Ansicht von Adrian Mork auch in der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Weil die Auftragsbücher voll sind, reagierten Firmen und Unternehmen nur sehr zurückhaltend auf Ausschreibungen. Bis auf die Pflasterarbeiten im Außenbereich sei aber jetzt alles auf den Weg gebracht. Mit dem Wärmedämmverbundsystem und mit der Installation der bereits vorproduzierten vier Fluchtreppentürme werde aber im Januar begonnen. Ohne diese Türme kann der Betrieb der Schule nicht aufgenommen werden – strenge Brandschutzauflagen lassen grüßen.

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