Alexander Graf Lambsdorff besuchte Schwerte und die FDP

Schwerte. Prominenten Besuch hatte die Schwerter FDP am Sonntag: Alexander Graf Lambsdorff gab seine Visitenkarte in der Ruhrstadt ab, hielt in der Rohrmeisterei einen einstündigen Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde und nahm am Ende einen Korb mit Schwerter Senfspezialtäten mit zum nächsten Termin.

Alexander Graf Lambsdorff ist stellvertretender Präsident des Europäischen Parlaments, ist dort Vorsitzender der FDP-Gruppe und gehört seit 2001 dem Bundesvorstand seiner Partei an. „Er ist ein brillanter und eloquenter Redner, der auf ein sachkundiges Publikum getroffen ist“, berichtete Renate Goeke, Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Susanne Schneider aus Schwerte  und der FDP-Bundestagskandidation Heike Schaumann (Kamen) hatte sie Alexander Graf Lambsdorff in Empfang gemommen.

In der Rohrmeisterei sprach er über Bildung, Digitalisierung, über die inere und äußere Sicherheit, einen europäisch-afrikanischen Gipfel und über ein Einwanderungsgesetz – er fordert eine geordnete und ausgewählte Zuwanderung in den Arbeitsmarkt. Er kritisierte sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch ihren Herausforderer Martin Schulz in ihrer Haltung zur Türkei und warf beiden Unprofessionalität vor. Er warnte vor einem Anti-Amerikanismus und bezeichnete einen Krieg in Nordkorea „als größte Katastrophe des jungen Jahrhunderts“.

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