Auf Besuch in Berlin: Treffen mit dem scheidenden Abgeordneten Hubert Hüppe

Schwerte/Kreis Unna. 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Unna erlebten auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe drei Tage lang das politische Berlin, darunter auch Mitglieder der Basisgruppe ZWischen Arbeit und Ruhestand (ZWAR) aus Schwerte. Nach zahlreichen Programmpunkten, wie dem Besuchen der Ausstellung „Wege, Irrwege, Umwege – Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland“ und dem Dokumentationszentrum „Topografie des Terrors“ sowie Informationsgesprächen im Bundesverteidigungsministerium sowie der Botschaft von Taiwan, besuchte die Gruppe den Plenarsaal des Deutschen Bundestages.


Anschließend fand ein Gespräch mit Hubert Hüppe MdB statt. „Ich werde dem 19. Deutschen Bundestag nicht angehören und bin daher nur noch wenige Tage Abgeordneter. Es war mir dennoch sehr wichtig, die Gruppe persönlich in Berlin zu begrüßen und habe mich deshalb heute in aller Frühe in den Zug gesetzt“, erzählt Hüppe. Am Wahlkampf im Wahlkreis habe es jedenfalls nicht gelegen, dass Hüppe künftig nicht mehr Mitglied des Bundestages sei. „Den Wahlkämpfern vor Ort gilt ein ganz großes Dankeschön. Meine Partei hat mich in den vergangenen Wochen hervorragend unterstützt. Nur noch 8 Prozent Rückstand bei den Erststimmen und die deutlichen Siege in Fröndenberg und Holzwickede sind auch und gerade den fleißigen Haustürwahlkämpfern zu verdanken“, so Hüppe.

Bald wieder Behindertenbeauftragter?

Unabhängig vom Ausgang der Wahl, werde sich Hüppe weiter ehrenamtlich für seine Themen einsetzen. „Gerade mein Engagement für Menschen mit Behinderung werde ich auch ohne Mandat ganz bestimmt fortführen“, verspricht Hüppe. Hüppe ist seit vielen Jahren kooptiertes Mitglied im Bundesvorstand der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. sowie Vizepräsident im Präsidium von Special Olympics Deutschland und Mitglied in vielen Verbänden. „Langeweile kommt bei mir also definitiv nicht auf“, erklärt Hüppe.

Abschließend besuchte der Bundestagsabgeordnete mit der Gruppe die Reichstagskuppel und nahm sich nach einem gemeinsamen Foto noch für die eine oder andere Frage unter vier Augen Zeit. Sicherlich ging es dabei insbesondere um Hüppes politische Zukunft in Berlin. Mit der anstehenden Regierungsbildung ist auch die Position des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen neu zu besetzen. Eine Funktion, die Hüppe bereits in der letzten Legislaturperiode innen hatte und von ihm äußerst erfolgreich ausgeübt wurde. „Dass viele Betroffenen sich wünschen, dass ich auf diese Position zurückkehre und dies auch der Kanzlerin schreiben, ehrt mich natürlich“, so Hüppe. Es sei aber noch viel zu früh, um diesbezüglich etwas sagen zu können.

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