Blumengesteck erinnert an historische Schwerter Katastrophen

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An dieser Stelle hat das Gesteck seinen Platz gefunden.

Zur Erinnerung an frühe Katastrophen und als Dank an Gott für seinen Schutz wurde das Blumengesteck an die Kirchenwand gehängt. Das Bild zeigt (v.l.) Christopher Wartenberg, Harald Hösterey, Andreas Heinz, Pfarrerin Sigrid Reihs und Uwe Fuhrmann.


Schwerte. Alle Jahre wieder feiern die Evangelische Kirchengemeinde Schwerte und die Schwerter Feuerwehr den Brand- und Bettag. Deshalb wurde am Sonntagmorgen nach dem Gottesdienst auch wieder ein flammenfarbenes Blumengebinde als Dankgesteck über die Drehleiter an der St. Viktorkirche aufgehängt. Das geht zurück auf das 17. Jahrhundert. „Das war für Schwerte wirklich fürchterlich“, sagte Uwe Fuhrmann, Vorsitzender des Heimatvereins, schon im Vorfeld. „Dass gleich dreimal in zehn Jahren die Stadt niederbrannte, ist einfach ein einschneidendes Erlebnis und lebt in der Tradition des Gottesdienstes bis heute fort.“

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