Bouldern – eine sportliche Herausforderung auf der 50-Pfennig-Wiese

Westhofen. Bouldern? Aber bitte schön! Das ist ab sofort am Naturfreundehaus Ebberg in Westhofen möglich. Dort, am Rande der 50-Pfennig-Wiese, steht ein großer Boulderblock, der schon im Frühjahr aufgestellt wurde, aber erst jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Jetzt können alle bouldern – allerdings nicht ohne Voranmeldung!

Bouldern ist Klettern ohne Sicherung in Absprunghöhe. Wer auf vorgegebenen Routen passen muss, fällt weich. Denn drum herum liegen kleine Kieselsteine, in die man eintaucht wie in Styroporkugeln. „Sand“, erklärt Stephanie Wiechers, Bildungsreferentin der Naturfreundejugend von NRW, „Sand verdichtet sich, ist somit gegenüber den kleinen Kieselsteinen die schlechtere Alternative“.

Training jeden Donnerstag

Stephanie Wiechers kann bouldern. Stefanie Voutsinas spottet derweil.

Sie zeigt, wie das Klettern am Boulderblock funktioniert. Stephanie Wiechers kann das, „obwohl es Routen gibt, die auch ich noch nicht geschafft habe. Aber da bleibe ich dran“, sagt sie und schwingt sich in die Höhe, während Stefanie Voutsinas, die Hausleitung im Naturfreundehaus, spottet, also quasi helfend einspringen kann, wenn die Kletterin oder der Kletterer im freien kurzen Fall den Weg nach unten antritt.

Jetzt gibt es jeden Donnerstag kostenfreies Training zwischen 15.30 und 17.30 Uhr, aufgeteilt in zwei Altersklassen: Kids von 7 bis 11 Jahren, Jugendliche ab 12 Jahren. Aber auch sie müssen sich anmelden, finden aktuelle Trainingsinformationen unter www.nrw.naturfreundejugend.de   . Das ist auch telefonisch unter 02304/67164 möglich.

Übrigens: Gefördert ist das Sportgerät durch die Aktion Mensch. Auch das Jugendamt der Stadt Schwerte hat sich für den Boulderblock eingesetzt, ebenso die Sparkassenstiftung. Die Kosten für den Block liegen im hohen fünfstelligen Bereich. Für Hausgäste ist die Nutzung kostenlos, Mitglieder der Naturfreundejugend zahlen 5€, Nichtmitglieder 10€. Die Preise sind Gruppenpreise. Sie erhöhen sich, wenn ein Trainer zugebucht wird. Kletterer und Kletterinnen sind übrigens obligatorisch versichert.

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