Bruchstraße/Wasserstraße: Stadt reagiert schnell auf Sorgen einer Anwohnerin

Westhofen. (ir) Landläufig glauben Menschen, dass die Mühlen in Verwaltungen langsam mahlen. Ja, das mag sein. Dass es aber auch anders geht, stellte die Stadt Schwerte dieser Tage unter Beweis. Sie begegnete den Sorgen einer Westhofenerin um die Sicherheit von Radlern und Kindern im Bereich Bruchstraße, Wasserstraße, Ruhrtalweg mit dem schnellen Einrichten eines absoluten Halteverbots, dem Aufstellen von Schildern und dem Auftragen von Piktogrammen auf der Straße.

In diesem Kreuzungsbereich wurden verkehrliche Maßnahmen ergriffen. Ausschnitt: Google Maps

Laut der Anwohnerin fuhren Radler in schneller Fahrt aus dem Wald bzw. aus dem neuen Stück des Radweges einfach auf die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten. Besonders für Kinder sei dies sehr gefährlich, da Pkw-Fahrer wegen diverser Einschränkungen keinen optimalen Blick auf die Verkehrssituation hätten. Die Verlegung des Radweges für aktuelle Bauarbeiten der Wasserwerke hätte die Situation an der Ecke  zur Wasserstraße verschärft. Auch die Parksituation führe zu unübersichtlichen Verhältnissen gerade im Einmündungsbereich Wasserstraße/Bruchstraße.

Absolutes Halteverbot

Das Lob- und Beschwerdemanagement der Stadt reagierte schnell. So wurde bereits im Kurvenbereich seitens der Straßenverkehrsbehörde ein absolutes Halteverbot angeordnet. Vorfahrt-Gewähren-Schilder stehen auf dem Ruhrtalradweg vor den Ausfahrten auf die Wasser- bzw. auf die Bruchstraße. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer erhalten an mehreren Stellen auf der Bruchstraße per Schildern und Piktogrammen die Warnung vor kreuzenden Radfahrern.

Die innerhalb von drei Tagen eingerichteten Maßnahmen sorgte für Begeisterung bei der Westhofenerin – und bei Bürgermeister Heinrich Böckelühr. „Das zeigt, wir haben ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, wird der Verwaltungschef in einer Medieninformation zitiert. „Im direkten Kontakt, sei es während meiner der Bürgermeistersprechstunden im Rathaus, im Sommer in der Fußgängerzone oder im Gespräch mit unseren Mitarbeiterinnen aus dem Lob und Beschwerdemanagement kümmern wir uns um die Belange der Bürgerinnen und Bürger. Und wenn wir dann noch so schnell Abhilfe schaffen können, freut uns das besonders.“

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