Chor Clamott: Riesenerfolg mit mitreißender Show

Schwerte. „Wir machen Musik“ – und wie! Mit dem Titel des Revuefilms von Helmut Käutner aus dem Jahr 1942 begann am Sonntag das fast drei-stündige Konzert des Chor Clamott in der rappelvollen Halle 3 der Rohrmeisterei. Mehr als 700 Menschen hielt es zum Schluss nicht mehr auf den Stühlen: die Begeisterung brach sich in tosendem Applaus und Jubelrufen Bahn.


Unter dem Motto „Als die Bilder singen lernten“ präsentierten der Chor Clamott und der Posaunenchor der Ev. Kirche Dortmund Brackel unter der Leitung von Carsten Schlagowski  die neue Revue, eine große Produktion bei der mehr als 50 Musikerinnen und Musiker auf der Bühne standen – einmalig in der 30-jährigen Geschichte des Chores.

Können und Kreativität

Titel aus alten Tonfilmen und bekannten Musicals wurden in herausragender Akustik abwechslungsreich präsentiert. Der Chor bestach nicht nur durch sein vielfältiges musikalisches Können, sondern auch mit der Kreativität der Gemeinschaft hinsichtlich Kostümen und Choreographie. Eine besondere Note gaben die Choristen mit adäquaten Slapsticks und schauspielerischen Einlagen. Doch die Musik stand im Vordergrund.

Im ersten Teil entführten der Chor Clamott und der Posaunenchor mit ihren Liedern nach Amerika, Argentinien und Frankreich. Erinnert wurde an Edith Piaf mit „La vie en Rose“ und an die argentinische Präsidentengattin Eva Peron mit „Don’t cry vor me Argentina“ aus dem Musical „Evita“. Der Posaunenchor entfaltete sein Klangpotential  beim „König der Löwen“, James Bond Titeln und „Just a Gigolo“. Natürlich fehlten der kleine grüne Kaktus und „New York, New York“ nicht.

Mitreißende Show und guter Ton

Nach einer halbstündigen Pause nahmen die Musiker mit einem Abba-Medley volle Fahrt auf. Dann ein Schuss, und Derrick ließ Harry schon mal den Wagen holen, Mimi ging nicht ohne Krimi ins Bett und als letzter Programmpunkt wurde die Hippie-Zeit mit einem Hair-Medley gewürdigt. „Wir haben da noch etwas vorbereitet“, verriet schmunzelnd Christine Kluge, nachdem der lautstarke Applaus nicht enden wollte. Wie schön. Mit „Always look on the bright side of love“, aus „Das Leben des Brian”, einem Instrumental-Medley und „Wer hat an der Uhr gedreht“ verabschiedete sich das Ensemble mit dem Versprechen: „Wir kommen wieder!“

Es war ein bunter Reigen mit Liedern aus 80 Jahren Musikgeschichte. Eine schwungvolle, mitreißende Show mit Glitter und Glamour, professionell auf die Bühne gebracht. Ein riesiger Erfolg, zu dem zu den exzellenten Choristen und Instrumentalisten auch der gute Ton und das richtige ins Licht setzen, für das Andreas Burkhardt mit seinem Team von Mainmix on Stage verantwortlich waren, beitrugen.

Impressionen aus der Revue „Als die Bilder singen lernten“

 

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Kommentare

Comments

  • Ulrike 9. Oktober 2017 at 17:32

    Super tolle Aufführung!!! Atemberaubend!!!

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