Das Diakoniejahr 2016: Von A wie Abschied bis Z wie Zukunft

Schwerte. Der Jahresbericht der Diakonie liegt vor. Er liefert “ einen runden, aussagekräftigen Überblick über Leistungen, Ereignisse und Herausforderungen, die zu meistern waren“, wie es in einer Medieninformation der Diakonie heißt.

„Umbau“ prägte in zweierlei Hinsicht das Handeln und Erleben in diesem Jahr. So sollte mit der Neuwahl des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde ein Schlussstrich unter eine intern schwierige Zeit mit diversen Abschieden verschiedener Pfarrer gezogen werden. Damit einher ging auch, dass sich die Diakonie von ihrem  langjährigen Pfarrer Klaus Inhetveen verabschieden musste und über das Jahr hinaus diese Stelle nicht besetzt war. Gefolgt von diesem internen Umbau, stand die offensichtlichste Veränderung an: die Sanierung des über 100 Jahre alten Hauses der Diakonie in der Kötterbachstraße, verbunden mit Leerzug, Zusammenrücken, Umstellung. „Ja, es war ein Kraftakt, und heute wissen wir: Es ist wirklich schön geworden, es ist überzeugend gelungen“, sagt Ulrich Groth, Leiter der Diakonie.

Das Haus der Diakonie in der Kötterbachstraße ist frisch renoviert.

Viele Highlights

Was wurde geleistet? Man hat es genau nachgerechnet: 565 Mitarbeitende (Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche) haben insgesamt 16.614 Menschen mit unterschiedlichen Hilfe-, Beratungs- und Informationsangeboten erreicht. Dabei gab es Highlights wie: den MitmachZirkus „Managentraum“ organsiert von den Sozialen Diensten, die Gründung einer neuen Gruppe „Starke Jungs“ der Beratungsstelle, den Besuch von Franz Müntefering zum 35jährigen Bestehens des Grete-Meißner-Zentrums, die Vortragsreihe zu „Wege aus der Sucht“ für Schulabschlussklassen durch die Suchtberatung oder die Kooperationsveranstaltung „Kinder stark machen gegen Gewalt“ zwischen der Schwangerschaftsberatungsstelle, dem Jugendhilfedienst und der KiTa BeSiLa.

Lebendiger Einblick

„Somit gibt der vorliegende Bericht einerseits Rechenschaft und verschafft andererseits einen lebendigen Einblick in die vielfältigen und unterschiedlichsten Aufgaben der Diakonie, die ihrerseits ein Spiegel der Bedürfnisse und Bedarfe der Menschen unserer Stadt sind“, erklärt Ulrich Groth. Insofern sei der Umbau des alten Hauses der Diakonie mehr als die Konsequenz aus einer Brandschutzmaßnahme. „Er darf verstanden werden als eine Investition in die Zukunft, um diese Aufgaben adäquat, vernetzt und mit kurzen Wegen weiter und besser ausüben zu können“.

Der Jahresbericht kann bei den diakonischen Einrichtungen angefordert oder von der Homepage www.diakonie-schwerte.de heruntergeladen werden.

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