Das Elsebad, die Operettenbühne und ihr „Hallöchen aus Ergste“

Ergste. Über die Qualitäten von Gunther Gerke und seiner Schwerter Operettenbühne zu berichten, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Viel interessanter ist es mal zu erfahren, wie Gerkes Pakt mit dem Wettergott aussieht. Wieder hatte es fast den ganzen Samstag geregnet. Doch das war quasi Wasser von gestern, als sich auf der Bühne des Elsebades die „Fahrenden Musikanten“ in Bewegung setzten. Das kleine Schäuerken zwischendurch war nicht der Rede wert, immerhin kamen so die von der Sparkasse gesponserten Regenponchos zum Einsatz.

Regenponchos schützten vor einem kleinen Schäuerken.

Hohe Kunst der Unterhaltung

Der kleine Guss tat der Stimmung beim alljährlichen Gastspiel der Operettenbühne im Elsebad keinen Abbruch. Gut, Gunther Gerke und seine Jungs sind schon mal explosiver rübergekommen, boten aber auch am Samstag die hohe Kunst der Unterhaltung. Immerhin 400 Menschen waren gekommen, um dem bunten Treiben zuzuschauen, erfuhren etwas über „Das schöne Mädchen von Seite 1“, über die Sorgen einer Mutter in „Junge, komm bald wieder“, tranken „Griechischen Wein“, fanden „Schön ist es auf der Welt zu sein“ und fragten „Wann wird’s mal endlich wieder Sommer?“.

Vielen Dank für die Blumen

Die Künstler übergaben ein „Hallöchen aus Ergste“, präsentierten den Soundtrack für einen Film, der im Herbst Premiere im „Kino in Ergste“ feiern soll. Kinomacher Elias Passavanti und Gunther Gerke hatten nach einigen gemeinsamen Kurzfilmprojekten den Wunsch, einen abendfüllenden Film über ihren Heimatort Ergste zu drehen. Sie gründeten die GERVANTI Film-Produktion und produzieren seit Dezember 2016 das „Hallöchen aus Ergste“. Hierbei werden in erster Linie die Menschen aus Ergste und ihre Besonderheiten vorgestellt.

Ach ja, und wir sagen noch: „Vielen Dank für die Blumen“. Bis zum Pannekaukenfest.

Impressionen vom Auftritt der Operettenbühne im Elsebad gibt es in unserer Fotostrecke:

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