Den Sieg schon in der Hand gehalten: VVS verliert ein großartiges Spiel

Volleyball, Frauen-Oberliga: SV BW Sande – VV Schwerte 3:2 (25:21 15:25 23:25 25:11 15:13).


So ein Pech! Der VV Schwerte hat am Samstag in Sande den Sieg schon in der Hand gehalten, führte mit 13:10 im Tiebreak, konnte aber den Sack nicht zumachen. Enttäuscht war Tobias Windscheif aber nicht. Der Volleyballer, der den verhinderten Trainer Knut Powilleit vertrat, sprach am Ende zwar von einer ärgerlichen Niederlage, aber auch von Komplimenten, die für seine Mannschaft von der Tribüne prasselten. Denn dieses Spiel gegen das Oberliga-Spitzenteam war „ein Superspiel auf hohem Niveau“, wie Tobias Windscheif befand.

Das Hinspiel in Schwerte war noch eine einseitige Angelegenheit für Sande gewesen. Doch die Schwerterinnen machten ihr Versprechen, sich diesmal zu wehren, wahr. Dem 0:1 nach Sätzen ließ die Mannschaft, die ohne Magdalena Stolz und Jennifer Fornol auskommen musste, ein Feuerwerk folgen. Mit 25:15 bezhielt sie die Oberhand und gewann auch den dritten Satz. Doch der VV Schwerte wäre nicht er selbst, wenn er nicht wenigstens einmal in einem Spiel in ein Leistungsloch fallen würde. Das passierte im vierten Satz, der sang- und klanglos an die Gastgeberinnen ging.

Aber immerhin, der Tiebreak sicherte dem VVS einen wunderbaren Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Nach Lage der Dinge und einer strammen Siegesserie muss man sich darum wohl eher keine Sorgen mehr machen. „So lange rechnerisch noch was möglich ist, werden wir unser Saisonziel nicht aus den Augen verlieren“, sagt Tobias Windscheif. Vorsicht ist eben die Mutter der Porzellankiste.

VVS: Frieda Gottschalk, Kira Schäfer, Lea Hagemeister, Janina Mester, Steffi Herkelmann, Alina Westerhoff, Felina Bönninger, Pia Mohr, Mareike Krafczyk, Lisa Menke, Lisa Schulte-Schmale

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