Der Mensch im Mittelpunkt am Sonntag der Diakonie

Schwerte. Es wurde eng am Sonntag in der St. Viktor Kirche, und es war ein besonderer Gottesdienst, der gefeiert wurde, denn es ging – wie immer im September – um den Sonntag der Diakonie. Die diakonischen Mitarbeitenden und ihre Arbeit standen im Mittelpunkt, und zwar sowohl die erfahrenen als auch die neuen.

Sie standen im Mittelpunkt am Sonntag der Diakonie, die „Erfahrenen“ und die „Neuen“: Susanne Dröllner, Kerstin Hamacher, Tobias Thielmann, Petra Spyra-Nottelmann, Claudia Krickau, Petra Steinberg; dahinter: Natalie Stein, Agathe Raab, Pfarrerin Anne Heckel, Christa Wiese, Mareike Thielmann, Jutta Çiftçi, Natascha Möller, Marco Osthoff, Odilia Plietker, Kristin Wulf, Nicole Ganskow, Jennifer Angersbach, Anja Berkenkopf, Marvin Empting, Gunhild Niemeyer, Laura Stresemann, Mario Clausen, Thomas Weißbauer, Daniel Janowczyk, Jonas Schunck.

Zum einen überreichte Pfarrerin Anne Heckel, die den Gottesdienst leitete, sieben Mitarbeiterinnen aus dem Betreuungsverbund Diakonie, den Sozialen Diensten, der KiTa BeSiLa und der KiTa im roten Haus das Kronenkreuz in Gold mit entsprechender Besitzurkunde. Das Kronenkreuz ist das Markenzeichen der Diakonie in Deutschland. Mitarbeitende können eine solche Ehrung, die Anerkennung und Dank ausdrückt, nach 25 Jahren Dienst in diakonischen Arbeitsfeldern erfahren.

„Weitergeben, was Sie empfangen haben“

Zum anderen wurden wieder die neuen hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde vorgestellt und mit einer Segnung feierlich in ihr Amt eingeführt. „Sie dürfen weitergeben, was Sie empfangen haben,“ so Anne Heckel in ihren Ausführungen über den Segen, die sie mit Gedanken von Dietrich Bonhoeffer verdeutlichte. Das betraf in diesem Jahr 19 Personen, die mit ihren unterschiedlichen Aufgaben die Vielfalt der Diakonie in Schwerte zum Ausdruck brachten. Auch die bunte Mischung der Berufsgruppen unterstreicht das: Heilpädagogin, Sportlehrer, Erzieher/in, Familienpfleger, Kauffrau, Pädagogin, Hauswirtschafterin, Erziehungswissenschaftlerin, Kinderkrankenschwester, Auslieferungsfahrer, Sozialpädagogin, Beraterin, Hauswirtschaftskraft,  Hebamme, Rehabilitationspädagogin, Sozialarbeiter, Streetworker. Sie kommen aus der Beratungsstelle, dem Grete-Meißner-Zentrum, der Geschäftsstelle, dem Betreuungsverbund, drei verschiedenen evangelischen Kindergärten und dem Schwerter Netz, das die Diakonie gemeinsam mit der Caritas und dem VSI betreibt.

Die St. Viktor Kirche bot einen würdigen Rahmen für die vielen Besucher und Gäste; der von Peter Blaschke geleitete „Schwerter-Netz-Chor“, der in diesem Zusammenhang nicht fehlen durfte, brachte Schwung mit seinen musikalischen Beiträgen und animierte zum Mitsingen; und: Glück- und Segenswünsche und natürlich Blumen für die Erfahrenen und Neuen. Es war ein eindrücklicher Sonntag der Diakonie, der lebendig den kirchlichen Auftrag von „Wort und Tat“ verdeutlichte.

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