Der Personalsituation trotzen: Holzpfosten setzen in Late-Night-Show auf die Karte Sieg

Schwerte. Erst muss Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga seine Tabellenführung festigen, dann greifen die Holzpfosten in der Futsalliga West an. Das erklärt, warum das Heimspiel gegen den Wuppertaler SV zu einer Late-Night-Show wird. Denn in der Alfred-Berg-Sporthalle im Bohlgarten wird die Partie gegen den Wuppertaler SV erst um 20.45 Uhr angepfiffen.

Nach zwei gewonnenen und zwei verlorenen Spielen stehen die Holzpfosten gegen den Wuppertaler SV schon am fünften Spieltag  am Scheideweg. Gegen den gut gestarteten Neuling, der wie die Schwerter ebenfalls sechs Punkte auf seinem Konto hat, kann das Team von Trainer Stephan Kleine nur auf einen stark dezimierten Kader zurückgreifen. Ruslan Seleznov fällt nach seiner roten Karte, die er in der Partie gegen Sennestadt erhalten hat, aus und auch Mannschaftskapitän Phillip Oldenburg und Nationalspieler Florian Kliegel sind nach ihren gelb-roten Karten gegen die Bielefelder gesperrt. Zudem ist Kleine selbst nach seiner Wadenblessur noch nicht fit und auch hinter dem Einsatz  von Quendrim Jashari steht ein dickes Fragezeichen.. Das sind nicht gerade die besten Aussichten für die Pfosten für die Begegnung  mit den Gästen aus dem Bergischen Land.

Der Kader in der Pflicht

„Wie werden gegen die Wuppertaler  mächtig improvisieren müssen. Aber trotzdem werden wir eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen“, sagt der Pfosten-Coach zu der momentan nicht gerade rosigen Situation. Zum Kader werden diesmal auch wieder Alexander Bahr, Martin Baumdick und Patrick Kulinski gehören, die in der Vergangenheit kürzer getreten haben. Auch einige junge Kräfte aus der U-23 der Hozpfosten werden das Team verstärken. „Ich werde den Kader in die Pflicht nehmen und ich sehe uns trotz der derzeitigen Misere durchaus in der Favoritenrolle“, meint Kleine, der den Gegner für eine taktisch kluge und disziplinierte  Mannschaft hält, die unangenehm zu bespielen ist.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor