Die Linken unterstützen Dimitrios Axourgos

Schwerte. Für einen eigenen Bürgermeisterkandidaten haben sich Die Linken in Schwerte nicht entschieden. Jetzt aber bekennen sie Farbe und schlägt sich auf die Seite von Dimitrios Axourgos, Kandidat der SPD. Er stehe für eine Veränderung der Politik, der Verwaltung und des Rates in Richtung einer sozialeren, bürgernahen, familien- und jugendfreundlichen politischen Ausrichtung, heißt es in einer Medieninformation der Partei. „Mit diesem Kandidaten besteht die Chance, eine tatsächliche Veränderung der Politik in Schwerte zu erreichen“.


CDU, FDP und Grüne stünden hingegen für die fortgesetzte CDU-Dominanz in Rat und Verwaltung. „Die Bürger in Schwerte müssen wissen, dass der Kandidat der Grünen in allen Fragen von CDU und FDP über einen Zeitraum von sieben Jahren abhängig sein wird“.

Schnittmengen

Die Linke sieht Schnittmengen mit der SPD und ihrem Kandidaten in vielen kommunalpolitischen Fragen, „die uns am Herzen liegen. Solche Schnittmengen sehen wir in folgenden Handlungsfeldern:

  • Schwerte braucht dringend bezahlbare gute Wohnungen mit einem hohen Anteil an sozialem Wohnungsbau.
  • Eine stärkere Kinder- und Jugendförderung mit Jugendzentren und Kinderspielplätzen mit einer vernünftigen Personal und Sachausstattung in den einzelnen Stadtteilen
  • Sicherung der bestehenden kulturellen Aktivitäten der Stadt. Der Kultur- und Weiterbildungsbetrieb (KUWEBE) muss dauerhaft auf finanziell sichere Beine gestellt werden.
  • Eine stärkere Förderung der vielfältigen Formen der alternativen Kultur, wie das Probezentrum und das Veranstaltungszentrum Rattenloch.
  • Ende der Privatisierungsmaßnahmen, mit der Aufgaben der Stadt an private Unternehmen übertragen wurden. Ernsthafte Anstrengungen, um ausgelagerte und privatisierte Bereiche wieder in kommunale Trägerschaft zu bringen.
Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Comments

  • Reinhard Streibel 21. Januar 2018 at 14:14

    Leider die Falsche Entscheidung und falsche Argumentation, liebe Linke!
    Adrian Mork als Bürgermeister wäre nicht von CDU, FDP und Grünen abhängig sondern hätte mit diesen Parteien eine Gestaltungsmehrheit!
    Mit welchen Mehrheiten wollte denn ein SPD-Bürgermeister die von den Linken genannten Themen durchsetzen?
    Da ist ein Blick auf die von Frau Schröder genannten Schwerpunkte und maßgeblichen Themen beim jüngste SPD-Jahresforum hilfreich.
    Bisher habe ich die Schwerter SPD bei zumindest einem erheblichen Teil der angeblichen „Schnittmengen“ leider nicht an der Spitze der Bewegung sondern eher als zaudernd oder bremsend erlebt.
    Aber vielleicht ist das ha nur meine grüngefärbte Brille, durch die ich das so wahrnehmen??
    Die klügere Entscheidung wäre m.E. eine noch breitere Mehrheit für Adrian Mork gewesen!

    Reply

Über den Autor