Die Pakete fliegen tief: Wild Christmas Countdown

Schwerte. Ob es wieder die himmelblauen Anzüge werden, Leopardenfelle im Spiel sind oder die Instrumente eine besondere Gestalt bekommen – optische Details sollten auf dem Medientermin im Vorfeld des Musikevents „Wild Christmas“ nicht verraten werden – aber: „Die Theke auf der Bühne ist gesetzt, da steht doch immer unsere 18.ter Mann und sorgt für die Getränke.“ Das geschieht am 23. Dezember in der Rohrmeisterei ab 21 Uhr. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf.


Andreas Engelkenmeier, der sowohl bei KRASS als auch bei den Soulfingers zu Hause ist, setzt Prioritäten und grinst. „Es wird eine fette Pop- und Soulparty auf und vor der Bühne“, und wer mitmachen möchte, sollte schnell sein. „Es wird keine Abendkasse geben und auch am Tag vor dem Event gibt es keine Karten mehr“, verweist Rohrmeisterei-Chef Tobias Bäcker auf die digitale Ticketstation im Netz und begleitet das Event gerne. Die Gastro ist gerüstet für den vorweihnachtlichen Ansturm.

Probt ihr noch oder spielt ihr schon?

Wer seit gefühlten Ewigkeiten auf der Bühne gemeinsam Musik macht,  sich gegenseitig befeuert und anstachelt, den Spaß am musikalischen Miteinander nicht verliert und Jahr für Jahr die Halle füllt, den verbindet noch mehr als die Leidenschaft für Musik. Da ist keine gequälte Terminfindung in Sachen Probe von Nöten. „Wir werden auch in diesem Jahr wieder Stücke gemeinsam spielen und sind dann 17 Personen auf der Bühne“, sagt Stefan Bauer. „Es wird Showblocks ohne Pause geben, aber wir sind so eingespielt miteinander – da laufen die Absprachen sehr unkompliziert.“ Stefan Bauer ist der Dreh- und Angelpunkt, hat Plakate entworfen und hält die Fäden zusammen und setzt auf die musikalische Freiheit.  „Das Event ist auch für uns Musiker hier in Schwerte der Jahresabschluss – Leute kommen von überall Heim und am nächsten Tag ist Weihnachten – das ist einfach immer super“, beschreibt Engelkenmeier den Charme der Veranstaltung.

Und wenn Thomas Kässens von seiner Zusammenarbeit mit den Musikerkollegen an diesem besonderen Konzertabend spricht, schwingt immer auch Respekt mit, denn die Projektwege überschneiden sich oft. Etwa, wenn es zu einer Zusammenarbeit beim Theater am Fluss kommt. Die Dreigroschenoper oder Sweeney Todd sind da nur Beispiele und zeigen die Genrevielfalt auch abseits des Wild Christmas-Projektes. Fest steht: Wer hin möchte sollte rasch Karten ordern – die gute Laune auf der Bühne wird sich wie selbstverständlich auf den Zuschauerraum legen und erst wenn alle am Ende noch gemeinsam einen Weihnachtsklassiker geschmettert haben – dann, ja dann kann Weihnachten wirklich kommen.

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