Die Post – teurer als ein Skatabend

Bin ich eigentlich spießig, wenn ich mich über die Kosten für einen Nachsendeauftrag aufrege? Früher, als noch mehr Lametta war, hat so ein Auftrag jedenfalls nichts gekostet. Hin zur Post, einen Antrag ausfüllen lassen (das musste man nicht mal selbst machen!) und ab ging die Post an die neue Adresse – wenigstens für ein halbes Jahr.

Jetzt schickt die Post sogar zwölf Monate lang Briefe hinterher und Rechnungen und Werbung und alles das, was man am liebsten gar nicht haben möchte. Dafür legt der Mensch aber auch 26,90 Euro auf den Tisch. 26,90 Euro! Das ist sogar mehr als ein ganzer Skatabend kostet, also mit Pilsken und Frikadelle. Also ich finde das teuer. Aber vielleicht bin ich ja auch spießig. Oder ein Knickerbolz.

Da habe ich noch eine Frage: Was macht ein Online-Journalist eigentlich, wenn er über einen Stromausfall berichten möchte, seine Redaktion aber im betroffenen Gebiet liegt? Smartphone, ja klar, aber das ist nix für dicke Finger. Aber sonst? Geht gar nichts! Herrlich, diese Schreibmaschinen. Also damals. Passen Sie auf, dass Ihnen der Saft nicht ausgeht!

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Kommentare

Comments

  • Meik 21. April 2017 at 6:24

    Hallo Ingo,

    USV heist das Zauberwort, hilft bei mir fast immer.

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    • Ingo Rous 21. April 2017 at 9:31

      Jetzt müsste ich nur noch wissen, was USV heißt…

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      • Meik 21. April 2017 at 18:51

        Unterbrechungsfreie Stromversorgung, ist eine Batterie die zwischen Verbraucher und Steckdose kommt und bei einem Stromausfall sofort umschaltet.
        Je nach Größe können damit mehrere Stunden überbrückt werden. Je nachdem wie du ins Internet gehst und telefonierst musst du evtl. zwei davon haben. Eine USV für die Telefonanlage/Internetrouter und eine USV für den Rechner/Monitor. Die Dinger sind aber nicht so teuer und spätestens beim nächsten Stromausfall bist du froh sie zu haben. :-))
        Wenn du weitere Fragen dazu hast, melde dich.

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