Die WfS bittet aufs Podium: Vier Kandidaten stellen sich – Thorsten Heller zieht Kandidatur zurück

Die WfS bittet aufs Podium: Vier Kandidaten stellen sich – Thorsten Heller zieht Kandidatur zurück


Schwerte. Die Wählervereinigung macht schon dreieinhalb Wochen vor Toresschluss Nägel mit Köpfen und möchte Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit geben, den parteilosen Bürgermeisterkandidaten auf den Zahn zu fühlen. Das waren bislang fünf, doch ist der Kreis kleiner geworden. Thorsten Heller hat am Sonntag mitgeteilt, seine Kandidatur zurückzuziehen. Er habe ein anderes berufliches Angebot angenommen.

Am Mittwoch (20. Dezember) beginnt die Runde um 19 Uhr in der Rohrmeisterei. Zugesagt haben Christiane Ganske, Jens Kritzler, Stefan Barthel und Dirk Hanné. Erwartet werden zudem die Bürgermeisterinnen von Holzwickede, Ulrike Drossel, und von Nachrodt-Wiblingwerde, Birgit Tupat. Sie haben sich bereit erklärt, einen Einblick in die Amtsgeschäfte / Alltagsgeschäfte „eines Bürgermeisters“ zu gewähren.

Dieses kommunale Spitzenamt ist vom Landesgesetzgeber als ein Beruf ausgestaltet worden, welcher hohe Anforderungen an die zu wählende Person stellt. Er wird verantwortlich für die Leitung und Beaufsichtigung des Geschäftsgangs der gesamten Verwaltung einer Stadt. Er leitet und verteilt die Geschäfte. Er vertritt die Stadt nach außen und innen in Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten. Er repräsentiert die Stadt landesweit in Gremien und in der Öffentlichkeit.

Plattform für die Kandidaten

Dieses breite Aufgabenspektrum und diese hohe Verantwortung erfordert nicht nur Kenntnisse in den dafür einzuhaltenden rechtlichen und wirtschaftlichen Vorgaben sondern auch politisches Denken und Handeln. Damit dies alles in der Praxis funktioniert und damit nach Möglichkeit Entscheidungen im Konsens mit dem Gemeinderat getroffen werden, sollte der Bürgermeister eine Persönlichkeit sein, die diesen Anforderungen fachlich und persönlich gewachsen ist.

Das alles bringt es mit sich, dass die interessierten Wählerinnen und Wähler wissen wollen, welche Kandidaten sich um dieses Amt bewerben und wie es um deren persönliche Eignung und fachliche Qualifikation steht. Wie sich aus den Regelungen der Gemeindeordnung ergibt, ist eine Parteimitgliedschaft nicht zwingend notwendig.  Unabhängige Bürgermeisterinnen aus Nachbargemeinden bestätigen das. Es soll aber nicht nur gezeigt werden, was in Nachbargemeinden möglich ist. Es soll vielmehr auch denjenigen Kandidaten, die nicht bereits von einer Partei bzw. von einem Parteienbündnis bekannt gemacht worden sind, eine Plattform geboten werden, sich der Wählerschaft näher vorzustellen. Zudem sollen sich diese Kandidaten den Fragen der Wählerinnen und Wähler stellen.

Die Moderation der Veranstaltung hat Professor Dr. Peter Nisipeanu übernommen.

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