Ein Hoch aufs kühle Nass: „Soundexpress“ und Gäste präsentierten ihre Wasserwelt

Schwerte. Also wenn der Schiemann was auf die Bühne stellt, dann hat das Hand und Fuß und erst recht Stimme. Das ist salopp formuliert und soll heißen: Uwe Schiemann und der „Soundexpress“-Unterstufenchor des Ruhrtalgymnasiums haben gemeinsam mit ihren Gästen für einen herrlichen Liederabend in der Aula der Schule gesorgt. Titel: „Wasserwelt“. Dass diese Überschrift den Nagel auf den Kopf getroffen hat, hat jeder erfahren, dem in der völlig überhitzten Aula der Schweiß über den Körper gelaufen ist.

Wenn er was macht, dann macht er es richtig: Uwe Schiemann.

Ansonsten? „Wasser ist zum Waschen da“ wusste das Original Ruhrtaler Moritaten Trio „Heimatscholle – vorwiegend festkochend“. Mit ihrem neuen Gitarristen Jürgen Schnelle eröffneten sie den Abend. Das Publikum erfuhr, das Wasser auch zum Gurgeln da sein kann – gekonnt, meine Herren, sehr gekonnt.

Der Volksmusik folgte die Abteilung Klassik mit Simone Asua-Honert (Sopran) und Judith Babilon-Giersch am Klavier. Und natürlich mit dem Chor, den Uwe Schiemann stimmlich hervorragend eingestellt hatte. Aber dafür ist er ja hinlänglich bekannt. Und es gab noch einen Gast für die Sparte Rock & Pop: Robin Stone alias Reinhard Schnelle. Der Mann hat schon vor 40 Jahren Konzerte gegeben, galt seinerzeit als der Neil Young aus Schwerte. „Bridge over troubled water“ von Simon&Garfunkel ging unter die Haut. Spannend auch der Deep Purple-Klassiker „Smoke on the water“ – eine Quarte höher als gewöhnlich, aber immer noch hörenswert.

Fazit: Hat Spaß gemacht, schreit nach Wiederholung, muss aber nicht im Hochsommer sein… .

Simone Asua-Honert

Simone Asua-Honert und Judith Babilon-Giersch.

Judith Babilon-Giersch.

Wasser ist zum Gurgeln da:

Das Original Ruhrtaler Moritaten-Trio

Die Stadtwache watr vor Ort und die Pannekaukenfrau.

Ganz nah: Der Chor Soundexpress.

Robin Stone und der Soundexpress. Foto: Diana Mannert

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