Ev. Kirchengemeinde Ergste begrüßt neue Gemeindesekretärin

Ergste. Janet Minichshofer ist die neue Gemeindesekretärin der Evangelischen Kirchengemeinde Ergste. Sie löst Christa Grulke, die nach 14 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand geht, ab. Den Januar über werden im Gemeindebüro Auf dem Hilf beide gemeinsam anzutreffen sein: Übergabe und Einarbeitung in die vielfältigen Aufgaben dieser Stelle stehen auf dem Plan.


2004 hat Christa Grulke die Stelle als Gemeindesekretärin angetreten. Sie war die Nachfolgerin von Gisela Jacoby. „Auch sie ist in den Ruhestand gegangen. Das hat hier Tradition“, scherzt Christa Grulke mit Blick auf Janet Minichshofer. „Das habe ich verstanden“, antwortet die 42-jährige lachend.

Janet Minichshofer arbeitete bislang als Verwaltungsangestellte bei der Diakonie in Schwerte. Als die 20-Stunden-Stelle als Gemeindesekretärin ausgeschrieben wurde, hat sie sich beworben und wurde genommen. „Ich habe die Gelegenheit genutzt, wohnortnah zu arbeiten und meine Heimatgemeinde zu unterstützen.“ Vor sieben Jahren ist Janet Minichshofer mit ihrer Familie nach Ergste gezogen. Und sie ist für die Gemeindemitglieder keine Unbekannte. Sie engagiert sich ehrenamtlich, wie beispielsweise als Teammitglied in der Johannis-Disco.

Mit Herzblut und Engagement

Das Gemeindebüro ist Anlauf- und Kontaktstelle für die Gemeindemitglieder. Christa Grulke hat in ihrer 14-jährigen Tätigkeit die beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützt, die Kirchenbücher geführt, pfarramtliche Bescheinigungen ausgestellt und die allgemeinen Büroarbeiten erledigt. Auch die Öffentlichkeitsarbeit und das Organisieren von Gemeindefesten und Gottesdiensten gehörten zu ihren Aufgaben, ebenso wie „das offene Ohr für die Gemeindemitglieder“. Eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die die heute 65-jährige mit Herzblut und viel Engagement ausgeführt hat und nun in die Hände ihrer Nachfolgerin übergibt.

Vorsätze für den Ruhestand hat Christa Grulke nicht. Die Ergsterinnen und Ergster werden sie weiterhin mit ihrem Fahrrad durch den Ortsteil radeln sehen, und dass sie der Gemeinde nicht nur passiv erhalten bleiben wird, ist allen klar, die sie kennen. Denn wer sie kennt weiß, dass Ruhestand nicht ihr Ding ist.

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