„Freistatt“ im Grete-Meißner-Zentrum

Schwerte. „Freistatt“ heißt der Film, der am Dienstag (17. Oktober, 17.30 Uhr) im Grete-Meißner-Zentrum (Schützenstraße 10) gezeogt wird. Der deutsche Film  aus dem Jahr 2015 thematisiert den Alltag des gleichnamigen „Arbeitserziehungslagers in Niedersachsen, das als besonders hartes Beispiel für die damalige Heimerziehung galt.


Sommer 1968. Während in Deutschland für viele eine Ära der Freiheit anbricht, wird der 14-jährige Wolfgang (Louis Hofmann) von seinem Stiefvater (Uwe Bohm) in die kirchliche Fürsorgeanstalt gesteckt.  Drill, Disziplin, Unterwerfung und auch körperliche Gewalt waren bis in die 70er Jahre Kennzeichen der „schwarzen Pädagogik“. Der Film ist Teil der systematischen Aufarbeitung, die dieses Heim in vorbildlicher Weise vorgenommen hat. Gedreht wurde er an Originalschauplätzen. Preisgekrönt ist die Kameraarbeit von Judith Kaufmann sowie die schauspielerische Leistung der Hauptfigur Wolfgang, die den Film sehenswert macht.

Im Anschluss können Zuschauer bei einem kleinen Imbiss über das Gesehene ins Gespräch kommen. Ansprechpartner dafür ist Stefan Uhlenbrock, Die Beratungsstelle – Diakonie Schwerte. Der Eintritt zum Film ist frei. Eine Spende für den Verzehr ist sehr willkommen.

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