Friedensgottesdienst: Wege der Versöhnung, Schritte zum Frieden

Schwerte. 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Pjatigorsk und 35 Jahre mit Hastings waren der Evangelischen Kirchengemeinde Schwerte am Sonntag  ein willkommener Jubiläumsanlass, Gottesdienst zum Anfang der Friedensdekade 2017 zu feiern. Unter der Leitung von und Pfarrer i.R. Fritz-Günter Held wurden 35 Jahre Friedens- und Versöhnungsarbeit thematisiert. Der Einzug mit dem Vortragekreuz aus St Etheburga und der Viktorikone aus Moskau unter dem Beisein von Bürgermeister Jürgen Paul und Bürgermeisterin Ulla Meise sowie Stadtdirektor Ernst D. Schmerbeck i.R. machte noch einmal deutlich, dass die bewegende Geschichte der ökumenischen Partnerschaften in Europa Friedens – und Versöhnungsarbeit war und weiter entwickelt wird.

Eine kleine Ausstellung der Partnerschaftsaktivitäten auf Schautafeln im sich anschliessenden Kirchenkaffee im Martin-Luther-Saal rundete den Sonntagvormittag ab.Besonderes Augenmerk wurde auf die Beziehungen zur anglikanischen Kirche St. Ethelburga in Hastings und zur Russischen Orthodoxen Kirche in Pjatigorsk gerichtet. Die Liste der Aktivitäten ist in den Jahren sehr lang geworden und ist gekennzechnet durch gewachsenes Vertrauen und gegenseitigen Respekt. Besonders sind die Ökumenischen Foren in Genf, Pjatigorsk und Schwerte in Haus Villigst zu nennen.

Die Ikone des Namenspatrons St.-Viktor aus den Kunstwarenwerkstätten der Russischen Orthodoxen Kirche hat am Buß- und Bettag 1995 ihren Platz in der Kirche gefunden. Diese Ikone wurde als Stiftung an die Gemeinde an St Viktor durch Patriarch Alexij II gegeben und von ihm gesegnet. Dies war ein Dank für die Unterstützung der Gemeinde am Aufbau des Heiligen Nikolaus Klosters in Malojaroslavez. Der im Gemeindesiegel der Schwerter Evangelischen Kirchengemeinde mit der Friedenspalme abgebildete Heilige hat als römischer Soldat der thebaischen Legion den Kriegsdienst verweigert und damit ein Zeichen für die gebotenen Friedensschritte in der Nachfolge Jesu Christi gesetzt.

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