Hiobsbotschaft für die HSG: Tim Schroeter hat die Kreuzbänder gerissen – Tim Gurol kommt nach Schwerte

Schwerte. Wie lautete noch einmal der Wunsch von Kai Henning? „Wir müssen möglichst vom Verletzungspech verschont bleiben“, hatte der Trainer der HSG Schwerte/Westhofen dem Blickwinkel noch in der vergangenen Woche gesagt. Schon nach dem ersten Spieltag ist es anders gekommen. Tim Schroeter hat sich eine schwere Kreuzbandverletzung zugezogen und wird schon am Donnerstag operiert. „In dem Knie ist alles kaputt, was kaputt sein kann“, berichtete Peter Hengstenberg am Mittwoch; er betreut die Mannschaft im Moment für den erkrankten Kai Henning. „Nur ein dort schon einmal mal operiertes Band hat gehalten“.

Sönke Brass muss noch warten

Das spricht für die Kunst der Ärzte, nicht aber für ein schnelles Comeback des Rückraumspielers. Wenn nicht ein Wunder passiert, wird die Saison für den Rückraumspieler beendet sein. Der Ausfall lässt Lücken größer werden, zumal ja auch Alexander Nickolay nach einer ebensolchen Verletzung aus der vergangenen Saison noch in der Phase der Rekonvaleszenz steckt und sich die Hoffnungen auf einen Einsatz von Sönke Brass in den ersten beiden Saisonspielen erledigt hat. Der Handballer spielte zuletzt beim TBV Lemgo, er hat noch keine Freigabe, auch nicht für das zweite Spiel gegen den TV Arnsberg (Samstag, 19.30 Uhr, FBG). Weil er im Ausland studieren wird, wird er so häufig nicht das Trikot der HSG tragen können. Aber gegen Hombruch, Herbede und die HVE soll er möglichst spielen.

Um eine Soielberechtigung bemüht

Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her – i diesem Falle aus Werdohl. Tim Gurol heißt der Linkshänder, der sich der HSG angeschlossen hat. Er kann sowohl im Rückraum als auch auf Rechtsaußen eingesetzt werden. In Schwerte bemüht man sich derzeit um die Spielberechtigung – möglich, dass er schon am Samstag auflaufen kann.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor