HSG verliert erneut: 33 Tore geworfen, aber 34 kassiert

Ein Treffer gelang Dominik Yaltzis beim 33:34 gegen die HSG Lüdenscheid.

Schwerte. Eine knappe 33:34 (16:16)-Niederlage setzte es für die Landesliga-Handballer der HSG Schwerte/Westhofen in ihrer Heimbegegnung gegen die HSG Lüdenscheid. Damit bleibt das Team von HSG-Trainer Kai Henning nach dem doppelten Punktverlust gegen Borussia Höchsten vor einer Woche in diesem Jahr noch ohne Sieg. Da aber die Drittvertretung von Eintracht Hagen und der TuS Volmetal II ihre Partien an diesem Spieltag ebenfalls verloren haben, haben die Schwerter weiterhin vier Punkte Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze.

„Das tut schon weh“

„Das tut schon weh. Wir werfen 33 Tore, kassieren aber 34. Bei uns haben heute eine klare Zuordnung und klare Absprachen gefehlt. Wir haben uns zwar immer wieder rangekämpft. Leider hat es am Ende nicht mehr zu einem Unentschieden gereicht, das sich die Jungs auf jeden Fall verdient gehabt hätten“, befand der Coach der Gastgeber, der zudem nicht mit allen Schiedsrichterentscheidungen einverstanden war, nach Spielschluss.

In dieser Partie erwischten die Gäste aus Lüdenscheid den besseren Start und lagen schnell mit 4:1 in Führung. Bis zur 13. Minute konnten dann aber die Hausherren dank vier Treffer des in dieser Phase stark auftrumpfenden Tim Schröter zum 6:6 ausgleichen. Als Nico Paukstadt per Siebenmeter nach 22 Minuten das 13:10 für die HSG erzielte, schienen die Ruhrstädter die Begegnung in den Griff zu bekommen. Doch bis zum Halbzeitszand von 16:16 hatte das Team aus dem Märkischen Kreis den Drei-Tore-Vorsrpung der Gastgeber wieder aufgeholt.

Von 23:20 auf 25:27

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie äußerst eng. Keine der beiden Mannschaften konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Als Paukstadt, der mit acht Treffern bester Torschütze auf Seiten der Hausherren war, die 23:20-Führung für die HSG erzielte, glaubten viele in der Halle schon an eine Vorentscheidung. Der Tabellensechste aus Lüdenscheid schlug jedoch zurück und drehte die Begegnung auf 27:25 zu seinen Gunsten. Eine Minute vor dem Ende gelang Timm Höntsch der Ausgleich zum 33:33, 15 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte Justus Jaschke jedoch die erneute Führung für die Lüdenscheider. Der letzte Angriff der HSG brachte nichts mehr ein, so dass die Hausherren am Ende mit leeren Händen dastanden und mit sich und der Welt aufgrund dieser unnötigen Niederlage haderten.

Am nächsten Sonntag gibt mit dem TuS Wellinghofen der Tabellenfünfte seine Visitenkarte in der Sporthalle des Friedrich-Bährens-Gymnasiums ab. Schön wäre es, wenn im Nachbarschaftsduell die HSG endlich den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren könnte.

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