HSG verschenkt möglichen Sieg gegen Schwelm

HSG Schwerte/Westhofen – RE Schwelm 27:28 (13:16).

Maik Krüner stand am Samstag zunächst im Tor. Daniel Evangelou wurde im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Zwei technische Fehler weniger, zwei Fehlversucher weniger, zweimal etwas mehr Fortune in den Aktionen – die HSG hätte locker gewinnen können gegen den Tabellendritten aus Schwelm, der sich mit dem Ex-Schwerter Dominik Thäsler keinesfalls wie eine Spitzenmannschaft präsentierte. So aber schenkten die Schwerter den Sieg her, kassierten die dritte Niederlage in Folge. Jetzt ist die gefährliche Zone näher als die Spitze – das war mal anders.

„Wir waren auf keinen Fall schlechter“, stellt Trainer Kai Henning nach der Partie fest. „Das einzige, was wir uns vorwerfen lassen müssen, ist, dass wir zu viele technische Fehler gemacht haben. Aber wir haben gekämpft. Was schwer wiegt ist die letzte Minute. Ich weiß nicht, wie man ein angezeigtes Zeitspiel 60 Sekunden laufen lassen kann“. In der Tat, das war die entscheidende Phase in einem Spiel, das trotz Rückständen bis zu vier Toren immer auf des Messers Schneide stand. Die Schwelmer warfen sich in dieser Phase in die Schwerter Abwehr, provozierten Fouls und sammelten so die entscheidenden Sekunden zum Sieg ein.

Aber die HSG hätte dem Spiel vorher eine Wende geben können. Sie hat aber in keiner Phase der Partie den Vorteil an sich ziehen können. In der ersten Halbzeit fiel das 13:14 einfach nicht, stattdessen zog Schwelm auf 16:12 davon. In Durchgang zwei sorgte Niklas Linnemann für das zwischenzeitliche 18:18, aber eine Führung konnten die Gastgeber nicht an sich reißen. Aus einem 24:27 machte der eingeflogener Sönke Brass das 26:27, aber Schwerte gelang es nicht, nachzulegen und musste sich trotz eines überragenden Nico Paukstadt geschlagen geben – unglücklich, keine Frage.

Spielverlauf und Aufstellungen

Ergebnisse und Tabelle

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor