Jens Kritzler bewirbt sich als Bürgermeister

Schwerte. Der Kreis der Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Schwerte ist größer geworden. Nach den Parteikandidaten Dimitrios Axourgos (SPD) und Adrian Mork (CDU, Grüne, FDP) will nun auch der parteilose Schwerter Bürger Jens Kritzler in den Ring steigen. Er muss nicht der letzte Kandidat sein. Zwei Anfragen habe es bislang gegeben, berichtete Jutta Pentling, Fachdienstleiterin Zentrale Verwaltung, Bürgerdienste und Ratsangelegenheiten, dem Blickwinkel. Eine Anfrage komme aus Schwerte, die andere aus Westhofen. Jens Kritzler war nicht dabei.

195 Unterschriften sammeln

Doch der wird sich mit den notwendigen Unterlage ausstatten, sobald der Wahltermin offiziell feststeht. Landrat Michael Makiolla wird am 6. November die Sitzung des Ältestenrates besuchen und dort den Wahltermin mitteilen. Dem Vernehmen nach soll das der 4. März 2018 sein. Fristgerecht will dann auch Jens Kritzler seine 190 Unterschriften vorlegen, die er sammeln muss, um zur Wahl zugelassen zu werden. Dafür gibt die Stadt Schwerte amtliche Wahlunterlagen heraus, die spätestens 48 Tage vor der Wahl wieder vorliegen müssen, um auf die Wahlliste zu kommen. Warum 190 Unterschriften? Diese Zahl hängt mit der Anzahl der Ratsmitglieder (38) zusammen, die mit fünf multipliziert wird – so ist es festgelegt.

Du bist Schwerte, wenn…

190 Stimmen zu bekommen, sollte für Jens Kritzler kein Problem darstellen. Viele Schwerterinnen und Schwerter kennen ihn als Administrator der Facebook-Gruppe „Du bist Schwerter, wenn…“. Sich als Bürger für Bürger einzusetzen, Politik- und Verwaltungsentscheidungen in ihrem Interesse zu treffen, ist für Jens Kritzler ein Teil seines Demokratieverständnisses. Konfrontation, Kooperation, Kompromisse – „jede Entscheidung im Interesse der Stadt und ihrer Bürger beinhalten immer diese Kompromisse“, sagt Jens Kritzler, der sich selbst als willensstark bezeichnet.

Viele Hürden

Deshalb stellt er sich auch der Herausforderung. „Ich habe ein Ziel vor Augen, das definitiv viele Hürden beinhaltet, aber ohne diese wäre es keine Herausforderung für mich“.  Und weiter: „Jeder von uns kann und soll ein Teil von Schwerte sein und das mit Stolz. Wir alle können uns gegenseitig helfen und es bedarf nie großer Dinge, denn wir sind viele und das macht das Große aus. Helft mir dabei, damit unsere Stadt wieder neuen Glanz erlangt“, appelliert er an die Wählerschaft.

 

 
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Kommentare

Comments

  • Jan Schmid 26. Oktober 2017 at 18:15

    Hallo Herr Grossart,
    für jeden Beruf mit Verantwortung benötigt man eine Qualifikation. Leider ist dies bei einem Politiker nicht unbedingt gefordert. Deswegen kommt es immer wieder vor, dass unqualifizierte Taxifahrer, Journalisten und Buchhändler in der Politik gewählt werden, weil manche Wähler auf schöne Reden und Internet-Propaganda hereinfallen. Was dabei herauskommt, sehen Sie in der Bundespolitik.
    Ich hätte für Schwerte gerne einen Bürgermeister, der etwas mehr zu bieten hat als „Wir brauchen aber mehr Radwege“ oder „Wir investieren mal viel Geld in Integrationsprojekte“.

    Hat eigentlich jemand gemerkt, dass der Schuldenberg von Schwerte ständig wächst ? Wie soll dieses Problem gelöst werden ? Sollen Grundbesitzabgaben und Gewerbesteuer erhöht werden ? Soll Kunst und Kultur gestrichen werden ?
    Ich würde mir für Schwerte jemanden wüschen, der wenigstens einen kaufmännischen oder juristischen Abschluss hat.
    Bevor Sie fragen: Den Lehrer (SPD) und den Raumplaner(GRÜNE) halte ich ebenfalls für unqualifiziert.

    Trotzdem interessiert es mich immer noch, ob Herr Kritzler wenigsten irgendetwas gelernt hat……

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  • Heiko Grossart 26. Oktober 2017 at 10:47

    Ist Bürgermeister ein erlernter Beruf? Und welche Qualifikationen sind denn notwendig Ihrer Meinung nach Herr Schmid?

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  • Jan Schmid 25. Oktober 2017 at 15:34

    Welche Qualifikation hat Herr Kritzler? Hat dieser Bürgermeister-Kandidat einen Beruf erlernt ? Facebook -Aktivität und „likes“ bei „Schwerte-gegen-rechts“ würde ich nicht gerade als Ausbildung bezeichnen…..

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