Klassisches und Traditionelles: Adventskonzert der Stadtkantorei und der RTG-Chöre

Schwerte. Recht gut gefüllt war die St. Viktorkirche am Samstag zum traditionellen Adventskonzert der Stadtkantorei. Mit dabei: die Chöre des Ruhrtalgymnasiums unter Leitung von Uwe Schiemann, einem Orchester, den Solisten Astrid Gerdsmann, Sopran, und Johann-Ardin Lilienthal, Tenor, unter dem Dirigat von Kantorin Clara Ernst.


Besinnlich stimmten die Ensembles mit einem Reigen aus klassischem und traditionellem Liedgut – darunter von Schiemann komponierte Weihnachtslieder – auf das Fest ein. Mit „Hosianna dem Sohne David“ von Georg Philip Telemann wurde das Adventskonzert eröffnet. Einleitend und am Schluss der Kantate sangen die Stadtkantorei und der Chor „Soundexpress“ stimmgewaltig den Bibelspruch der Kantate, im Mittelteil Arien und Rezitative der Solisten, begleitet von den Streichern und Uwe Schiemann am Klavier – ein klangschöner Prolog der Adventszeit.

Sopranistin Astrid Gerdsmann.

Tenor Johann-Ardin Lilienthal.

Ausdrucksstark, mit präzisem und beseeltem Spiel, überzeugten die Musikerinnen und Musiker mit dem als Weihnachtskonzert bekanntem Concerto grosso op.6, Nr. 8, mit der Inschrift Fatto per la notte die Natale (übersetzt: gemacht für die Nacht vor Weihnachten), des italienischen Komponisten des Barock Arcangelo Corelli.

König der Nussknacker

Chor des RTG.

Freude bereitete der Chor des RTG, der unter Leitung von Uwe Schiemann drei Lieder zur Weihnachtszeit anstimmte. Die Stimmen der Mädchen und Jungen mischten sich klangvoll. Die Begeisterung der Kinder für den Gesang wurde bei „König der Nussknacker“, „Der Schneemann“ und „Heilige Nacht“ hörbar.

Ein besonderes Highlight war sicherlich das wunderbar arrangierte „In dulci jubilo“ von Karl Jenkins. Kraft- und gefühlvoll sangen sich die Chöre in die Herzen der Besucher. Den Abschluss bildete das von Johann Sebastian Bach zum 1. Advent komponierte „Nun komm, der Heiden Heiland“.

Rund 100 Mitwirkende aus allen Altersstufen sangen und musizierten unter dem Motto „Musik verbindet“. Die charaktervollen Stimmen der Solisten, die klangschönen Chöre, die Virtuosität der Instrumentalisten erfüllten den Kirchenraum und erfreute das Publikum, das nach gut einstündigem Musikgenuss viel Applaus spendete. Allein die Programmauswahl hätte für einige ein wenig mehr bekanntere weihnachtliche Musik vertragen können.

Wie es gewesen ist, können Sie hier sehen und hören:

 

 

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