Klimaschutzinitiative: Schwerte setzt auf E-Fahrzeuge

Schwerte. Auch Schwerte ist durch hohe Feinstaubkonzentrationen und CO2-Emissionen belastet. Um ein sichtbares Zeichen im Bereich der Luftreinhaltung und des Klimaschutzes zu setzen und selbst eine Vorreiterrolle einzunehmen, will die Stadt Schwerte zukünftig bei allen Fahrzeuganschaffungen, sofern technisch und wirtschaftlich möglich, Elektrofahrzeuge einsetzen. In diesem Zuge sollen von  2018-2020 insgesamt acht Fahrzeuge der Stadt Schwerte durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Projektträger Jülich fördern dieses Projekt im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“.

Bundesumweltministerium fördert

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt sei Garant für gute Ideen, erklärt das Ministerium. Die Nationale Klimaschutzinitiative trage zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitierten Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

„Erzeugen besseres Klima“

Adrian Mork, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Schwerte, begrüßt die Initiative,  verweist dabei aber auch auf die schon seit Längerem laufenden erfolgreichen Aktivitäten in Schwerte: „In dem wir die Stelle einer Klimaschutzmanagerin geschaffen haben, erzeugen wir in vielen Bereichen mit neuen Ideen und Impulsen Voraussetzungen für ein besseres Klima in Schwerte. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei, dass die ersten Elektrofahrzeuge schon im Einsatz sind und wir jetzt konsequent alle weiteren Fahrzeuge mit E-Fahrzeugen ersetzen wollen.“

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