Neujahrsempfang der CDU im Zeichen des Bürgermeister-Wahlkampfs

Schwerte. Großer Bahnhof in der Rohrmeisterei: Der CDU-Stadtverband hatte zum Neujahrsempfang geladen, und viele Menschen waren dieser Einladung gefolgt. Dazu gehörten der Bundestagsabgeordnete Friedrich Ostendorf (Grüne), der ehemalige Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU), die Landtagsabgeordnete Susanne Schneider (FDP), die SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Schröder, die stellvertretende Landrätin Elke Middendorf, ehemalige Bürgermeister Heinrich Böckelühr und der erste stellvertretende Bürgermeister Jürgen Paul. Im Mittelpunkt der von Uwe Schiemann und Ulrich Grünebaum musikalisch begleiteten Veranstaltung stand aber fünf Wochen vor der Wahl Adrian Mork, Bürgermeisterkandidat von CDU, Grünen und FDP.


Heimatverbundenheit als Antrieb

Die Ehrengäste beim CDU-Neujahresempfang.

Der stellte fest, dass die SPD keine politischen Inhalte zu bieten habe und der von den Sozialdemokraten plakativ propagierte frische Wind anders aussehen würde und fragte am Ende einer langen Rede: „Wenn doch der SPD-Kandidat als Fraktionsvorsitzender in Iserlohn so erfolgreich ist, warum bewirbt er sich dann nicht in seiner Heimatstadt auf das Amt des Bürgermeisters?“ Er, Adrian Mork, sei nicht der Neue – so weit die Retourkutsche zum Jahresempfang der SPD, der am 19. Januar stattgefunden hatte.

Ansonsten streifte Adrian Mork die ganze Bandbreite seines Programms, sprach von Schwerte als Bürgerkommune, von einer Ostumgehung, der Verdopplung von Parkflächen, dem Stadtpark als Generationentreffpunkt und einem Runden Tisch zum Thema Sport. „Der Stadtentwicklung gilt meine ganze Konzentration“, versicherte er, „Heimatverbundenheit ist mein Antrieb“.

Konstruktives Zusammenrücken

Jörg Schindel (r.) und Marco Kordt begrüßten die Gäste.

Jörg Schindel, Vorsitzender im CDU-Stadtverband, unterstrich noch einmal, dass das christdemokratische Bekenntnis zum Grünen Adrian Mork eine sehr gut überlegte Entscheidung gewesen sei und sprach von der schwarzen Null im städtischen Haushalt als herausfordernste Aufgabe. In diesem Zusammenhang dankte er Kämmerin Bettina Brennenstuhl (SPD) für ihre Arbeit. „Sie ist ein großes Glück für diese Stadt“. Marco Kordt, Fraktionsvorsitzender der CDU, wünschte sich nach der Wahl wieder ein konstruktives Zusammenrücken der Parteien.

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