Nur noch Gottlieb-Fichte-Weg: Straßennamen anpassen, fordert die SPD

Schwerte. Ein zusätzliches Intervall für die Nachtbuslinien, die Schaffung einer Hundewiese und die Angleichung eines Straßennamens an Navigations- und Straßenkarten setzt die SPD-Frakton im Rat der Stadt Schwerte auf die politische Schiene.

Um insbesondere Jugendlichen bei einer früheren Heimkehr die Möglichkeit zu eröffnen, ihr Monatsticket für den Nachtbus zu nutzen, ist ein zusätzliches Intervall für die Nachtbuslinie N31 ab 1:00 Uhr bis 05:30 Uhr sowie für die Linie N32 ab 00:30 Uhr bis 05:00 Uhr einzurichten. Laut Auskunft der Kreis-Verkehrsgesellschaft VKUbeträgt der Kostenaufwand für diese Maßnahme per anno 6.670 EUR. Jetzt sollen 7000 Euro jährlich bis 2022 in den Finanzplan eingestellt werden.

Hundewiese schaffen

Die Verwaltung soll prüfen, ob Flächen, die nicht für Wohnbebauung oder gewerbliche Nutzung vorgesehen sind, in Schwerte für eine eingezäunte Hundewiese bereitgestellt werden können. Hierbei bitten wir gleichzeitig um Angabe der Kosten für die Umzäunung und gegebenenfalls, welche Verpflichtungen (z.B. Haftpflicht) für die Stadt Schwerte damit verbunden wären. In vielen Städten und Gemeinden stehen solche Flächen bereits zur Verfügung, so dass Hunde unangeleint ihrem Bewegungsdrang nachkommen können.

In Holzen-Rosen soll der Johann-Gottlieb-Fichte-Weg nur noch Gottlieb-Fichte-Weg heißen. Damit soll der Straßenname eine einheitliche Berücksichtigung erfahren, wie er in gängigen Navigationssystemen, Straßenkarten und selbst auf Schwerter Stadtplänen erfasst ist. „Bei einer Google-Anfrage (mit Ortung) nach Johann-Gottlieb-Fichte-Weg findet sich so z.B. zuerst eine Straße in Zirndorf“, schreibt Fraktionschefin Angelika Schröder in einem Antrag für die nächste Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur, Stadtentwicklung und Umwelt. Nur bei der Eingabe von Gottlieb-Fichte-Weg erscheint sofort der Schwerter Eintrag. Berichten der Anwohnerinnen und Anwohner zufolge sind Ortsunkundige mehrfach auf der Suche nach „Gottlieb-Fichte-Weg“ an der Straße vorbeigefahren, weil nach „Gottlieb“ gesucht wird, das Schild jedoch mit „Johann-“ beginnt. Ein jüngster Fall beim Ruf eines Rettungstransportwagens erforderte eine längere Erklärung am Telefon, um die Suche nach der korrekten Zufahrt zu vermeiden. Nicht nur, aber insbesondere im Rahmen von Rettungseinsätzen ist eine eindeutige Straßenbenennung unabdingbar.

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