Ökumenischer Chor Ergste stimmte festlich auf Weihnachten ein

Ergste. Man kann das Weihnachtskonzert schon als Tradition bezeichnen, zu dem der Ökumenische Chor alljährlich in der Adventszeit einlädt. Die katholische St. Monika-Kirche war am Sonntag Austragungsort – und die Kirchenbänke waren bis auf ganz wenige Plätze besetzt.


Der gemischte Ökumenische Chor, das Instrumentalensemble unter Leitung von Barbara Stanzeleit, die Solisten Astrid Gerdsmann, Simone Asua-Honert, Cud Kegel, Haeyeol Han, Anne Kochanek, Prof. Filip Pavlov, Orgel, und Clara Busemann, Harfe, unter der Gesamtleitung von Werner Broszeit, stimmte besinnlich, mit Klangschönheit und Homogenität auf den Heiligen Abend ein.

Anne Kochanek

Das stimmungsvolle Programm rankte sich um das Hauptwerk: Camille Saint Saens Weihnachtsoratorium, neben dem von Bach, ein sehr beliebtes Chor- und Orchesterwerk. Der Ökumenische Chor eröffnete mit „Im Dunkel unsrer Nacht“ von Jacqes Berthier, in dem die Choristin Anne Kochanek, innig mit hellem Sopran, den Solopart ausführte.

Virtuos ausdrucksstarke Solisten

Klangrein trug Haeyeol Han ein Lied in koreanischer Sprache vor.

Tenor Cud Kegel.

Mezzosopranistin Simone Asua-Honert und Barbara Stanzeleit, Violine.

Sopranistin Astrid Gerdsmann.

Mit virtuoser Ausdrucksstärke bestachen die Solisten und zeigten ihr ausgereiftes Können. Die Sopranistin Astrid Gerdsmann, begleitet von Werner Broszeit am Klavier, trug das von René Kollo komponierte Lied „Weihnachtsfriede“, wohlklingend vor. Mit faszinierender Stimmfärbung und Tonreinheit intonierte Simone Asua-Honert, Mezzosopran, ein Weihnachtslied des venezolanischen Komponisten Reynoldo Hahn, solistisch an der Violine Barbara Stanzeleit. Bestechend die Vorführungen des Tenors Cud Kegel, der ein von Schubert arrangiertes Lied, und Haeyeol Han, Bass, der ein französisches Weihnachtslied in seiner Muttersprache vortrug.

Der Ökumenische Chor, Ergste, das Instrumentalensemble und die Solisten interpretierten einfühlsam das Hauptwerk, Camille Saint Saens Weihnachtsoratorium, in dem reizvoll die Harfe und Orgel solistisch zum Einsatz kamen.

Begeisternder Applaus

Das große Ensemble bereiteten den Gästen stimmungsvolle und festliche Momente. Die beeindruckende musikalische Fülle und der raumgreifende Klang beseelte die Hörerschaft. Facettenreich entfaltete sich die Wirkung der Musik im Kirchenschiff. Der ökumenische Kirchenchor begeisterte mit seinem sauberen Klangbild. Sologesänge und Kombinationen gleichzeitig singender Solisten machten das Konzert zu einem abwechslungsreichen und großartigen Hörgenuss.

Werner Broszeit.

Gemeinsam mit den Konzertbesuchern dirigierte Werner Broszeit, der auch als Moderator fungierte, „Macht hoch die Tür“ und zum Abschluss „Oh du fröhliche“. Für den raumgreifenden Applaus während und zum Abschluss des Weihnachtskonzerts bedankten sich die Musikerinnen und Musiker mit einem wunderschön arrangierten Medley bekannter Weihnachtslieder.

 

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