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Proberaumzentrum soll „schnellstmöglich“ wieder bezogen werden

Schwerte. Möglichst noch in diesem Jahr soll das Proberaumzentrum im Keller der Gesamtschule Gänsewinkel wieder bespielt werden. Die notwendigen Umbauarbeiten sollen umgehend von der Verwaltung angestoßen werden. So hatten es die SPD und die Linken in einem gemeinsamen Fraktionsantrag an den Rat formuliert. Doch so schnell schießen die Schwerter nicht. Zudem brachte die SPD-Fraktionschefin Angelika Schröder noch eine Raumproblematik der Schule aufs Tapet.

Weil die noch notwendigen baulichen Maßnahmen jenseits des bereits vorhandenen Brandschutzes umfangreich sind, „ist das bis zum Ende des Jahres nicht zu schaffen“, unterstrich Bürgermeister Heinrich Böckelühr. Auch die jüngst ins Gespräch gebrachte Eigeninitiative sei technisch ausgeschlossen. „Es geht hier nicht um einen Eimer Farbe“, sagte der Verwaltungschef. Weil für das Projekt zudem noch 150000 Euro aufgebracht werden müssen, sei das ProZ ein Fall für die bald anstehenden Haushaltsplanberatungen.

Bessere Lösungen suchen

Marco Kordt, Fraktionschef der CDU, regte an, „nach anderen, besseren Lösungen zu suchen“ und hatte dabei interfraktionelle Gespräche im Sinn, offenbar angeregt durch den Vorschlag Heinrich Böckelührs, doch ein Proberaumzentrum im bald leer stehenden Schulgebäude in der Kirchstraße in Ergste einzurichten. Zudem spielte auch die Raumproblematik an der Gesamtschule eine Rolle. Dass dort ein Lagerraum fehlt, hatte Angelika Schröder bei einer Begehung Ende Juni erfahren. Jetzt müsse man das alles in einem Zusammenhang betrachten, hatte sie in der Sitzung gefordert.

Doch nach einer Sitzungsunterbrechung, der dritten Pause in einer langen Ratssitzung, lösten SPD und Linke die Betrachtungen zum ProZ und zum fehlenden Lagerraum voneinander und modifizierten ihren Antrag: Wenn schon nicht mehr in diesem Jahr, dann aber schnellstmöglich soll das ProZ wieder seinen Betrieb aufnehmen können. Deshalb wurde das Projekt jetzt auch in einen Maßnahmenkatalog aufgenommen. Gegen die Stimmen der CDU fand dieser Antrag eine Mehrheit im Rat.

BLICKWINKEL

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