Rappelvolles RdW: Noisy Night wurde zum Publikumsmagneten

Da steht er wieder auf einer Schwerter Bühne: Bassist Jürgen „Lack“ Weber.


Schwerte. Veteranen und Newcomer der Schwerter Musikerszene feierten am Samstag mit vielen Gästen in der Kneipe „Im Reiche des Wassers“ ihre vorweihnachtliche Fete, die Noisy Night. Fünf Bands Not Bad musste wegen Erkrankung kurzfristig absagen, verbreiteten Stimmung und gute Laune beim altersgemischten Publikum. Die sechste Band, „Not Bad“ um den charismatischen Gitarristen Christin Tyron, mussten wegen eines Migräneanfalls des Bassisten kurzfristig absagen.

Mehr als 20 Musiker wechselten ohne große Umbaubaupausen Instrumente, Musikrichtungen und Rhythmus und überzeugten allesamt mit ihrer handgemachten Musik. Als „Opener“ verbreitete die Reggae-Combo Kaya, um Sänger Daniel Engelmann, mit ihrem Gute-Laune-Sound Jamaica-Feeling. Die Band ließ Reggae-Größen wie Bob Marley oder Peter Tosh lebendig werden. Nach den Good Old Blues Boy ging es mit der Champagne & Reefer Band auf die Route 66. Die Band um die Schwerter Rock-Urgesteine Thomas „Wom“ Wendt und Uli „Vatta“ Ohm zählt im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens zum festen Bestandteil jeder Noisy Night. Die gut aufgelegten Musiker begeisterten mal wieder mit Blues der Extraklasse. Ebenso zum Stamm der Noisy Night zählt Rick Rock, die Formation um Rainer Lissner, die wie immer süße Erinnerungen an den Glitter-Rock der 1970er Jahre hervorrief.

Dann kamen die Newcomer der Schwerter Musikszene auf die Bühne: Soil. Altbekannte Musiker haben sich zu dieser Formation zusammengefunden. Pille Stirnberg, Schlagzeug, Hilmar Kusenberg, Gesang, Jürgen „Lack“ Weber, Bass und die Gitarristen Werner Fangmeier und Thomas „Wom“ Wendt. Party-Rock-Hits standen auf ihrer Playlist. Musik, die jeder kennt, bei allen gut ankam, Super-Stimmung hervorrief und die Massen in Bewegung brachte. Zum Rock-Klassiker „Rockin‘ all over the world“, setzte sich Thomas Kässens ans Klavier und griff zur Freude aller in die Tasten.

Die Noisy Night ist ein Publikumsmagnet. Im RdW herrschte nicht nur drangvolle Enge, es sei „schon grenzwertig voll“ gewesen, so ein erprobter Konzertbesucher. In dem noch vielen als „Teestube“ bekannten Raum, in dem die Bühne aufgebaut ist, war zeitweise überhaupt kein Durchkommen mehr. Viele konnten an dieser Nacht der Nächte in der Vorweihnachtszeit nicht teilnehmen, sie mussten draußen bleiben – es hieß ausverkauft, nichts geht mehr.

crax

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Kommentare

Comments

  • weber 25. Dezember 2014 at 20:21

    Hallo Ingo,
    wenn Du jemanden weißt….
    Schwerter Rockband SOIL sucht Keyborder/in
    5 ältere Herren suchen den/die 6.
    Musikrichtung:
    BLUES – ROCK – COUNTRY
    aber alles locker und stressfrei!
    bitte PN
    http://bit.ly/1xEfqNi

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