„Schwerte hilft“ möchte Hungersnot in Kenia lindern

Schwerte. „Die Enährungssituation in Ostafrika ist verheerend“, sagt Ute Giedinghagen. Sie ist Vorsitzende des Vereins „Schwerte hilft“ und appelliert nun an Schwerterinnen und Schwerte, die Hilfe für Kenia mit Spenden zu unterstützen.


Mitglieder des Vereins „Schwerte hilft“ besuchten jüngst das Bistro Karibu im Gemeindehaus der Georgskirche in Dortmund-Aplerbeck., was so viel wie `Willkommen` heißt,  Hier wollten sie sich über die seit 1995 bestehende Partnerschaft zwischen GENO und der Ev. Kirchengemeinde Aplerbeck informieren und mehr über die Nahrungsmittelhilfe für Kenia erfahren. Die Weltgruppe Aplerbeck pflegt und gestaltet diese Beziehung im Auftrag der Gemeinde. Die GENO CDI (GENO Community Development Initiative) ist im Distrikt Bondo im äußersten Kenia, einer der ärmsten und strukturschwächsten Regionen des Landes, tätig. Sie ist seit 2007 offiziell als NGO (Nicht-Regierungsorganisation) in Kenia anerkannt und registriert. GENO  bedeutet übrigens Hoffnung. Nach dem Besuch im Karibu stand für Schwerte hilft angesichts der großen Not fest, diese Organisation durch eine Geldspende von 1.500 Euro für die Nahrungsmittelhilfe zu unterstützen, „ so die Vorsitzende Ute Giedinghagen.

Mehr als zwei Millionen Menschen sind betroffen

Über zwei Millionen Menschen in Kenia leiden unter der schlimmsten Trockenheit und der dadurch bedingten Hungersnot seit Jahrzehnten. So sind etwa die Hälfte der Bezirke Kenias davon betroffen, ganz besonders stark auch die Landkreise Bondo, Nyakach und Rachuonyo am Viktoriasee. In diesen Regionen wird besonders viel gefischt und Landwirtschaft betrieben. Doch durch die Trockenheit ist der Fang nur gering und die gute Ernte bleibt aus. Die Saat kann durch den fehlenden Regen nicht oder nur dürftig aufgehen. Das Futter (Gras) für die Tiere vertrocknet ebenfalls. Die Felder können nicht bewirtschaftet werden, weil die Ochsen kein Futter mehr haben. Im Victoriasee gibt es eine Wasserhyazintheninvasion. Dadurch wird die Vermehrung der Fische gestoppt und zudem verstecken sich hier Schlangen. Viele Fischer sind arbeitslos geworden. Die Brunnen versiegen. Die Auswirkungen dieser Trockenheit sind Folgen für Umwelt und Wirtschaft. D. h. verkleinerte Feuchtgebiete, Waldbrände, steigende Nahrungsmittelpreise, Verlust von Ernte, etc. Doch darüber hinaus steigt die soziale Armut, das Einkommen wird geringer, es entstehen Konflikte.

Die Unterstützung durch Schwerte hilft wird den Partnern vor Ort helfen, dass vorrangig die Frauen und deren Kinder, die Hilfe dringend benötigen, Hilfe bekommen und mit Mais, Reis, Bohnen, Öl und Zucker versorgt werden. Auch an Schüler und Arme sollen Mahlzeiten verteilt werden. Wer diese Aktion auch unterstützen möchte, kann dies durch eine Spende tun:

  • Spendenkonto:
  • Schwerte hilft e.V.
  • IBAN: DE32 4415 2490 0000  0663 08   Sparkasse Schwerte   
  • Stichwort: Nahrungsmittelhilfe
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