Schwerte soll den 65. Geburtstag von Rosemarie Trockel feiern

Schwerte. Eine Straße, die ihren Namen trägt – das könnten sich Fans und Bewunderer von Rosemarie Trockel sehr gut vorstellen. Einen Platz im demnächst neu gestalteten Museum im Ebsemble St. Viktor wird die Künstlerin von Weltruf auf jeden Fall erhalten. Der sei gesetzt, versicherte Martina Horstendahl. Sie muss es wissen, koordiniert sie doch das bürgerschaftliche Engagement in der Bürgerstiftung St. Viktor. Und wenn am 13. November (Montag, 20 Uhr) im Alten Rathaus der 65. Geburtstag der in Schwerte geborenen Rosemarie Trockel gefeiert wird, wird sie dabei sein – wie auch Germaine Richter, Eva Hammoudo, Gudrun Körber, Birgit Wippermann und Klaus Irmscher.

Große Tochter ins Bewusstsein rücken

Diese Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die große Tochter Schwertes ins Bewusstsein zu rücken: Rosemarie Trockel, die 1952 hier geboren wurde. Seit Jahren gehört sie zu den 10 berühmtesten KünstlerInnen der Welt, ihr Name und ihr Werk sollen künftig zum selbstverständlichen Wissen in Schwerte gehören! Mit ihren zahlreichen Aktionen hat sich die Künstlerin immer zu ihrer Geburtsstadt bekannt und Schwerte unterstützt – so mit der Wasserskulptur auf dem Rohrmeistereiplateau, der großzügigen Hilfe beim Kauf des Bösendorfers Konzertflügels und ihren Ausstellungen im früheren Kunstverein, um nur einige Beispiele zu nennen.

Per Postkarte Grüße versenden

Die Geburtstagsfeier ist eine Impulsveranstaltung. Seit Tagen werben überall in Schwerte grellgelbe  Zettel „R.T. 65“ verrätselt für dieses Ereignis am 13. November. An diesem Abend informiert die Gruppe über das  Geburtstagskind unserer Stadt und die Möglichkeiten, Rosemarie Trockel zu würdigen. So können u.a. Postkarten mit persönlichen Grüßen verschickt werden, die auf der Vorderseite ein Foto der Einweihung der Wasserskulptur tragen. Trockels Platzierung in der Top-Liste der KünstlerInnen wird durch ein Spiel beleuchtet und Germaine Richter führt kurz in Wesenszüge des Werks ein. Schwerte ist eingeladen, Rosemarie Trockel und ihr Werk zu würdigen! Die in Köln lebende Künstlerin weiß von dieser Aktion. In ihre Geburtsstadt kommen wird sie allerdings nicht.

Die Aktion ist ein Bürger-Projekt aus dem „Atelier der Ideen“, finanziert von der Bürgerstiftung rund um St. Viktor.

Das ist ein Werk von Rosemarie Trockel, das in München ausgestellt ist.

Werke von Rosemarie Trockel sind übrigens auch in der „Pinakothek der Moderne“ in München ausgestellt. Dort entdeckte Thomas Keuthen die Kunst der Schwerterin. „Da sich die Werke durch die Verwendung von Wolle deutlich von anderen unterscheiden, ist ihnen ein eigener Raum zugewiesen worden“, berichtet Thomas Keuthen und findet: „Das ist eine ganz besondere Ehre, die ich hiermit unterstützen möchte“.

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