Shahak Shapira – der Mann, der die „Holyge Bimbel“ schrieb

Schwerte. Das ist mit Sicherheit kein Scherz: Shahak Shapira hat an einem 1. April das Licht der Welt erblickt – in Petach Tikwa in Israel, im Jahr 1988. Der Mann will also erst noch 30 werden, aber bekannt ist er jetzt schon nahezu wie ein bunter Hund. Er hat Bücher geschrieben. Die Titel: „Holyge Bimbel“ und „Das wird man doch wohl noch schreiben dürfen“ – beide haben ihren Platz in den Bestsellerlisten gefunden. Vielleicht hat Shahak Shapira sie ja dabei, wenn er am 26. November nach Schwerte kommt – auf Einladung vom Bündnis gegen Rechts, von der Rohrmeisterei und vom KOBI-Bildungszentrum mit Sitz in Dortmund. Das Literaturbündnis hatte in diesem Jahr schon Firat Alshater und Melanie Amann zu Gast, doch gelesen wird am 26.11. ab 18 Uhr in der Rohrmeisterei nicht. Vielmehr gibt’s Satire satt. Denn auch das kann Shahak Shapira.


Shahak Shapira

„German Humor“ heißt sein Programm, mit er aktuell auf Tour ist. Auf der ganzen Welt sind die Deutschen für ihren großartigen Sinn für Humor bekannt. Kein Wunder, denn Humor ist in Deutschland Volkssport. Ironie und Sarkasmus sind die neuen Schäferhunde des Deutschen. Gelacht wird ständig. Comedy-Größen wie Bernd Höcke oder Pietro Lombardi dominieren die Szene wie Putin das Weiße Haus. Ausgerechnet in diesem Epizentrum der Spaßigkeit stellt sich Shahak Shapira dem kritischen Expertenpublikum namens Deutschland. 60 bis 90 Minuten präsentiert er mittelmäßige Gags, flache Pointen und Gesang an der Grenze zur audiovisuellen Vergewaltigung. Außerdem wird gemunkelt, dass Shahak mit seinem Programm zum Denken anregt.

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor