SPD setzt sich für Seniorenvertretung ein – Jürgen Paul: CDU wollte schon 2015 einen Stadtseniorenring

Schwerte. Eine Seniorenvertretung soll künftig nachhaltig die Interessen der älteren Generation in Schwerte vertreten. Deshalb hat die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Schwerte einen Antrag an den Generationenausschuss gestellt, der am 16. November (Donnerstag, 17 Uhr, Großer Sitzungsaal Rathaus,Rathausstraße 31) tagen wird. In diesem Ausschuss soll Einigkeit darüber gefunden werden, die ehrenamtlichen Bürgermeister Jürgen Paul und Ursula Meise darum zu bitten, zu einer Gründungsversammlungfür eine selbstorganisierte Stadtseniorenvertretung einzuladen. Die Einladung soll sich an alle in Schwerte tätigenOrganisationen und Einrichtungen richten, die in der Seniorenarbeit tätig sind. Personen, die sich für die Seniorenarbeit interessieren, sollen ebenfalls eingeladen werden. Unterschrieben hat diesen Antrag die SPD-Fraktionschefin Angelika Schröder. Entstanden ist er in Zusammenarbeit „mit unserem Bürgermeisterkandidaten Dimitrios Axourgos, der sich u.a. für Seniorenräte und Jugendräte einsetzt“, heißt es im Medienanschreiben zum Antrag.

In der Begründung heißt es:

„Der Generationenausschuss begrüßt und fördert die Gründungeiner selbstorganisierten Stadtseniorenvertretung. Es gibt in Schwerte keine von der Politik unabhängige Seniorenvertretung, die sich speziell mit den Belangen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger befasst. Es gibt eine Reihe von Themen, die nur im Kreis gleichaltriger und betroffener Menschen besprochen werden können. Dazu gehören die Aspekte öffentliche Toiletten, Rollator-­TÜV, Fragen der Hygiene, bezahlbare Seniorenwohnungen u.v.m.“

Zu diesem Thema meldet sich jetzt auch Jürgen Paul zu Wort. Der Vorsitzende der Seniorenunion erinnert an seinen Vorstoß im Jahr 2015, als er die Gründung eines Stadtseniorenrings anregte. „Damals war die SPD nach anfänglicher Zustimmung gegen einen Stadtseniorenring“, schreibt er dem Blickwinkel. Ich begrüße den Vorstoß, bleibe aber bei meiner 2015 gemachten Aussage, der Vorstand des Stadtseniorenring muss politisch neutral besetzt werden, keine Partei sollte im Vorstand vertreten sein und die Geschäftsführung muss bei der Stadt bleiben“.

Die Berichterstattung im Blickwinkel am 14. Januar 2015:

Stadtseniorenring soll die Interessen der älteren Schwerterinnen und Schwerter vertreten

 

Print Friendly, PDF & Email

Kommentare

Über den Autor