SPD zum Thema Holzen-Rosen: Maximal drei Geschosse und Tempo 30 auf dem Rosenweg

Schwerte. Maximal drei Geschosse, eine Verlagerung der Gebäude direkt am Rosenweg nach Süden, keine Verkehrsanbindung über das große Feld – das sind Forderungen der Sozialdemokraten aus Holzen an die Planer des Neubaugebietes Holzen-Rosen. Der SPD OV Holzen hat sich damit noch einmal mit Inhalten der Bürgerinformationsveranstaltung vom 18. Oktober beschäftigt und eine Stellungnahme verfasst. Das medial hochgekochte Thema „Linksabbiegen“ verdient darin keine Erwähnung – ein Aufreger war das auf der Versammlung ja auch nicht.

Reinhild Hoffmann, Vorsitzende der Holzener SPD, beschreibt das 6-Punkte-Programm:

  • Damit eine „Schluchtenbildung“ am Rosenweg vermieden wird, sollen die beiden Baukörper entlang des Rosenwegs maximal dreigeschossig ausgebaut werden. Sie passen sich damit auch den westlich angrenzenden Häusern und dem östlich angrenzenden Edekagebäude viel besser an.
  • Wenn die vorhandenen Linden am Rosenweg, wie bei der Bürgerversammlung am 18.10.17 durch Herrn Weber (Stadtverwaltung) und Herrn Grobe (GWG) zugesichert und im Entwurf des Bebauungsplans festgesetzt, erhalten werden sollen , was der Ortsverein ausdrücklich begrüßt, müssen diese an den Rosenweg grenzenden Gebäude zwingend weiter nach Süden verschoben werden. Im augenblicklichen Planungsentwurf würden die Häuser dermaßen dicht an die Bäume gebaut, dass die Hälfte der Kronen und der Wurzeln gekappt werden müsste, was kein Baum überlebt.
  • Die Verkehrsanbindung des südlichen Baugebietes soll anders als von den Planern vorgeschlagen nicht über die beiden Sackgassen vom „Großen Feld“,  sondern ausschließlich  aus dem Baugebiet heraus sichergestellt werden.
  • Es soll ein Zu-und Abfahrtsverbot von der „Platanenallee“ auf das hinter Edeka gelegene Gelände der Nickelwerke festgesetzt werden, damit auch zukünftig kein LKW-Verkehr über die Platanenallee auf diese Grundstücke erfolgen kann.
  • Zurzeit nutzen viele Spaziergänger die Platanenallee als Durchgang zu den Trampelpfaden der Felder, die südlich des Baugebiets gelegen sind. Durch das Regenrückhaltebecken, das ja komplett eingezäunt werden muss und direkt an die Mauer des Nickelwerksgeländes grenzt, wäre dieser Zugang, auch für die neuen Bewohner des Plangebietes, versperrt. Es wäre wünschenswert, wenn ein schmaler Weg zwischen der Mauer und dem Zaun des Regenrückhaltebeckens eingeplant werden könnte.
  • Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit könnte sich der Ortsverein, wie auch schon von anderer Seite gefordert, mit einer Tempo-30km/h-Regelung von der Straße „Zum großen Feld“ bis zur Friedrich-Hegel-Str. anfreunden.
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