Umweltsäue entsorgen ihren Müll wild

Ergste. Umweltsäue haben wieder einmal in Ergste ihre Spuren hinterlassen. Eine Spaziergängerin entdeckte am Freitagabend den Bauschuttfrevel auf einem Weg südlich der Ruhrtalstraße hoch ins Waldgebiet Weisched. Dort haben Menschen, die scheinbar zu faul oder zu arm oder beides sind, ihre Hinterlassenschaft am städtischen Bauhof in der Schützenstraße zu entsorgen, einfach ihren Müll abgekippt. „Wer macht denn so etwas, das geht doch gar nicht“, echauffierte sich die Ergsterin. Doch leider passieren solche Umweltsünden immer wieder, immer wieder gerne an Wegen, die gut befahrbar sind und Sichtschutz bieten.

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Kommentare

Comments

  • Reinhard Streibel 11. November 2017 at 10:52

    Gegen solche „Umweltsäue“ (wie I. Rous das richtigerweise benennt) helfen natürlich auch die neuen Ordnungskräfte nicht, die jetzt von der Stadt eingestellt werden. Sie kommen an solche versteckte Ecken auch gar nicht ran. Das einzige, was hier helfen kann, sind aufmerksame Nachbarn und Spaziergänger wie in diesem Fall. Leider wird man in den seltensten Fällen die „Umweltsäue“ in flagranti ertappen, aber zumindest können aufmerksame Menschen, die dann auch noch bereit sind, ihre Wahrnehmungen zu melden, dafür sorgen, dass die Umweltsünden nicht all zu lange unentdeckt bleiben und entsorgt werden können.
    Ich hoffe, von solchen aufmerksamen Nachbarn (das ist übrigens auch die Aufschrift eines Aufklebers der Polizei zur Prävention von Einbrüchen, der an Hauswände oder Türen geklebt werden kann) gibt es zunehmend mehr in Schwerte!

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