Umzug der Ergster Grundschule wohl erst in den Osterferien

Ergste. Der Umzug der Grundschule Ergste aus der Kirchstraße zum Derkmannsstück wird sich weiter verzögern. Vermutlich erst in den Osterferien 2018 kann sich der Umzug vollziehen, weil der vorgesehene Zeitplan für den Umbau der ehemaligen Schule an der Ruhr nicht eingehalten werden kann.


Natürlich wird am Derkmannsstück emsig gearbeitet. „Nach wie vor ist das eine sehr große Aufgabe“, sagte Stadtplaner Adrian Mork am Mittwoch im Ausschuss für Schule und Sport (ASS). Das Gros der Arbeiten werde Ende des Jahres beendet sein. „Ich bin da guten Mutes“, so Mork, aber die endgültige Zeitschiene sei noch nicht fertig.

Eigentlich sollte die Schule in den Herbstferien umziehen, was nicht mehr zu machen ist. „Wir werden keinesfalls in eine Baustelle ziehen“, erklärt Tobias Köhle im Ausschuss. Der 48-jährige Fröndenberger ist der neue Leiter der Grundschule und hat nach den Sommerferien die Nachfolge von Regina Schwarz angetreten, die sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Köhle hat sich am Mittwoch dem Fachausschuss vorgestellt und dabei betont, dass er für den Umzug schon gerne ein Zeitfenster rund um eine Ferienzeit hätte, die Weihnachtsferien wegen der Feiertage dafür aber als ungeeignet ansieht.

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Kommentare

Comments

  • Marcus Schmidt 22. September 2017 at 11:58

    Was bitte ist eine nicht fertige endgültige Zeitschiene? Wenn es keine (Projekt)planung gibt, kommt eine solche Begriffsakrobatik zustande.
    Eigentlich sollte dies Grundschule im Sommer umziehen, wobei das auch nicht stimmt. Eigentlich sollte die Schule gar nicht umziehen, wenn man dem Willen des Großteils der Ergster Bürger ein wenig Gehör gegeben hätte. Nach den Ursachen der Verschiebung, den erhöhten Kosten und den Planungsfehlern fragt ja keiner mehr; nicht mal die Presse. Traurig, traurig, traurig.

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