Verleihung der Stadtmedaille für ehrenamtliches Engagement

Ute Giedinghagen nahm die Stadtmedaille für den Verein „Schwerte hilft“ entgegen.

Schwerte. Mit einer der höchsten Auszeichnungen der Stadt Schwerte wurden am Freitag, 7. November, in der Katholischen Akademie verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. Die Stadtmedaille wurde bereits zum vierzehnten Male verliehen. Diesmal bekamen Menschen aus allen Bereichen, in denen ehrenamtliches Engagement geleistet wird, die Auszeichnung.

In den Räumlichkeiten der Katholischen Akademie führte das Moderatorenduo Lothar Baltrusch und Jörg Przystow durch das Programm. Für den musikalischen Rahmen sorgte der afrikanische Flüchtlingschor Bamemi Sango Ya Yesu. The Spanke (Schwerte hilft) sang Louisana. Die Dekoration für die Räumlichkeiten wurde von der Firma Blumen Christina zur Verfügung gestellt.

Zahlreiche Vorschläge waren nach einem entsprechenden öffentlichen Aufruf Anfang des Jahres eingegangen. Der Rat der Stadt Schwerte entschied sich schließlich für die jetzt ausgewählten Einzelpersonen und Gruppen.

Bürgermeister Heinrich Böckelühr: „Viele Bürgerinnen und Bürger machen sich in unserer Stadt um das Gemeinwesen verdient. Diejenigen, die in diesem Jahr mit einer Auszeichnung bedacht werden, sind nur eine kleine Auswahl derer, bei denen persönliches Miteinander und Hilfsbereitschaft bei ihrem Handeln obenan stellen. Ihnen allen gebührt unser Dank, den wir stellvertretend durch die Verleihung der Stadtmedaille aussprechen wollen.“ Und nach der Diskussion um die Stadtmedaille vor der Kommunalwahl „bin ich froh, dass wir danke sagen können“.

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Zahra Mosaddeghi und Marina Störmer von der Interkulturellen Mutter-Kind-Gruppe. Rechts Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

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Stolpersteine: Claudia Becker-Haggeney (l.) und Christine Nickles.

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Brüder und Bürgermeister: Eberhard Vickermann (2.v.r.) erhielt die Stadtmedaille im Beisein von Pater Beda und Bernhard Vickermann.

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Walter Hauser (3.v.l.) mit der Stadtmedaille, seiner Frau Ilse, Laudator Marco Kordt und Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

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Günther Zeuch erhielt die Stadtmedaille. Links Laudator Hans-Dieter Degwer.

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Der Chor „Bamemi Sango Ya Yesu“ sorgte für den musikalischen Rahmen.

Geehrt wurden folgende Personen und Gruppen:

Die Interkulturelle Mutter-Kind-Gruppe. Die Interkulturelle Mutter-Kind Gruppe besteht aus Schwerter Frauen, die sich seit 1993 regelmäßig zwei Mal in der Woche treffen. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen. Zusammen mit ihren Kindern lernen sie sich gegenseitig kennen, lernen voneinander und feiern ihre Feste miteinander. Laudatorin: Angelika Schröder.

Der Arbeitskreis „Stolpersteine“, der seit Jahren mit der Verlegung der sogenannten Stolpersteine die Erinnerung an die Verfolgten und Ermordeten des nationalsozialistischen Terrorregimes aufrechterhält. Laudator: Bernd Engelhardt.

„Schwerte hilft e.V.“. Der Verein unterstützt Menschen in Not, sowie Opfern von Naturkatastrophen, Seuchen, Kriegen und sonstigen schweren unverschuldeten Notlagen. Laudator: Rudolf Pohl.

Eberhard Vickermann für sein hohes ehrenamtliches Engagement im Rahmen des entwicklungspolitischen „Aktionskreises Pater Beda“. Laudator: Dietmar Zitzelsberger.

Walter Hauser für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement in zahlreichen Bereichen, wie im Sport, bei der Förderung der Hospizidee und als Gästeführer in der Kreinbergsiedlung. Laudator: Marco Kordt.

Günther Zeuch für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und ausgezeichnetes Wirken für die Rassekaninchenzucht. Laudator: Hans-Dieter Degwer

Bereits seit dem Jahr 2001 wird die Stadtmedaille an Bürgerinnen und Bürger aus Schwerte quer durch alle Bereiche, in denen ehrenamtliches Engagement geleistet wird, vergeben. Vorschläge für die Verleihung der Stadtmedaille konnten von der Schwerter Bürgerschaft im Rathaus abgegeben werden. Ob der freundliche Nachbar von nebenan, der betagten Seniorinnen und Senioren zur Hand geht oder aber auch langjähriges ehrenamtliches Engagement in Kirchen, Vereinen, im Sport, in der Jugendarbeit oder ganz einfach zum Wohle der Allgemeinheit. All diese Gründe waren und sind Gründe, Bürgerinnen und Bürger für die Verleihung der Stadtmedaille vorzuschlagen.

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