VfL kann nicht mit einer städtischen Finanzierung des Kunstrasens rechnen

Schwerte. Der VfL Schwerte kann nicht damit rechnen, dass ihm die Stadt Schwerte einen neuen Kunstrasen finanziert. Charlotte Schneevoigt, Fachdienstleiterin „Generationen und Demografie“ und damit auch zuständig für die Bereiche Schule und Sport, verwies am Mittwoch in der Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport (ASS) auf einen Vertrag zwischen der Stadt Schwerte und dem Verein aus dem Jahr 2011, der unbefristet abgeschlossen worden ist und somit aktuell Gültigkeit besitzt.

Wie berichtet, hatte der VfL Schwerte in einem Schreiben an die Mitglieder im Rat der Stadt Schwerte deutlich gemacht, dass er eine Finanzierung des Kunstrasens durch die Stadt Schwerte erwarte. In dieser Einschätzung bezogen sich Vorstand und Wirtschaftsrat auf einen Passus aus einem Vertrag, der 2001 zwischen Stadt und VfL geschlossen worden war, der aber mittlerweile keine Gültigkeit mehr besitzt. Jetzt sind bei finanziellen Forderungen an die Stadt die zur Verfügung stehenden Mittel der Kommune maßgeblich. Von einer Einzelfallentscheidung ist die Rede.

In dem Wissen, dass die finanziellen Mittel der Stadt beschränkt sind, hatte der VfL angeregt, über Fusionen zum Beispiel mit dem TuS Wandhofen und dem ETuS/DJK Schwerte nicht nur die Qualität des Fußballs in der Stadt zu optimieren, sondern über den Verkauf von Spielflächen den Kunstrasen zu finanzieren. Das hatte vor allem beim ETuS/DJK einen faden Beigeschmack hinterlassen.

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