Weihnachtsmärkte – Auch ein Fall für Polizei und Ordnungsdienste

Schwerte/Kreis Unna. Die ersten Weihnachtsmärkte im Kreis Unna haben geöffnet. Der in Schwerte öffnet am Samstag (11 bis 21 Uhr) und Sonntag (11 bis 19 Uhr) auf dem Wuckenhof seine Pforten. Auch in diesem Jahr arbeiten Polizei und Ordnungsdienste der Kommunen im Kreis Unna eng zusammen, um die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.


Polizeibeamtinnen und -beamte werden sowohl deutlich sichtbar in Uniform präsent und ansprechbar sein, als auch verdeckt in Zivil die Weihnachtsmärkte bestreifen. Die Polizei steht in engem Informationsaustausch mit allen Sicherheitsbehörden. Die Sicherheitslage wird ständig neu bewertet und entsprechende Maßnahmen darauf abgestimmt. Alle Polizeibeamten sind in hohem Maße sensibilisiert. Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung der Weihnachtsmärkte im Kreis Unna gibt es aktuell nicht.

Die Tipps der Polizei

Achtung Taschendiebe! Die vielen Menschen, die dicht gedrängt bei Glühwein und Bratwurst auf den Weihnachtsmärkten stehen, locken alle Jahre wieder professionelle Taschendiebe an. Viele Diebe arbeiten im Team, lenken ihre Opfer ab, rempeln sie an, drängeln bewusst. Manche Weihnachtsmarktbesucher machen es den Dieben besonders leicht: da lugt das Smartphone hinten aus der Hosentasche oder die Handtasche hängt geöffnet über der Schulter. Die Polizei gibt daher Tipps, wie man den Taschendieben ihren Beutezug vermiesen kann:

  •    – Tragen Sie Wertsachen eng am Körper, z.B. in verschließbaren Innentaschen Ihrer Kleidung.
  •    – Bewahren Sie Bargeld, Bankkarte und Ausweise getrennt auf
  •    – Nehmen Sie bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  •    – Rucksäcke sollten am besten vor dem Körper getragen werden, denn Wertsachen, die in den Außentaschen von Rucksäcken getragen werden, sind besonders leichte Beute.
  •    – Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  •    – Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.
  •    – Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen werden.
  •    – Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
  •    – Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.
  •    – Wenn Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Gegenstände beobachten, scheuen Sie sich nicht, unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 zu informieren.

Die Klappkarte „Schlauer gegen Klauer“, die neben Tipps auch einen Notfallpass zum Heraustrennen enthält, mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten sowie eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können, ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

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