Wider das Vergessen: Gedenkfeier zum Volkstrauertag im Rathaus

Hans-Georg Winkler begrüßte die Menschen.

Der Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke hielt die Gedenkrede.

Schwerte. Wider das Vergessen – das ist Sinn und Zweck der Gedenkfeier, zu der der Ortsverband Schwerte im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge alljährlich zum Volkstrauertag einlädt. „Es ist ein Tag des Innehaltens, des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft sowie ein Tag der Solidarität mit ihren Familien“, sagte Hans-Georg Winkler, Vorsitzender im Schwerter Ortsverband.


Er hatte am Sonntag Besucherinnen und Besucher sowie Delegationen aus Schwerter Schützenvereinen begrüßt. An der Spitze standen die beiden stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Paul und Ursula Meise, aber auch Ex-Bürgermeister Heinrich Böckelühr hatte es sich nicht nehmen lassen, die Veranstaltung zu besuchen. Zwei seiner möglichen Nachfolger hatten ebenfalls im Bürgersaal des Rathauses Platz genommen: Dimitrios Axourgos (SPD) und Adrian Mork (CDU/Grüne/FDP).

Schülerinnen und Schüler der Realschule am Bohlgarten bereicherten die Gedenkfeier.

Junge Menschen leisten Beiträge

Ausgesprochen geschätzt wurde die Anwesenheit junger Menschen. Schülerinnen und Schüler aus dem 10. Jahrgang der Realschule am Bohlgarten leisteten ihren Beitrag zur Gedenkfeier, ebenso Auszubildende der Stadtverwaltung, der Stadtwerke und des Kreises Unna. Sie hatten die Jugendbegegnungsstätte des Volksbundes in Ysselsteyn (Niederlande) besucht.

Die Gedenkrede hielt der Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke (SPD), der Schwertes besondere Rolle in der Erinnerungsarbeit hervorhob und unterstrich, dass „die Hoffnung auf Versöhnung niemals sterben darf“.

Mit Kranzniederlegungen am Kreuz der Kreuze direkt am Rathaus endete die Gedenkfeier, die musikalisch vom Ruhrtal-Orchester umrahmt wurde. Das Totengedenken sprach in diesem Jahr der erste stellvertretende Bürgermeister Jürgen Paul.

Schützen sind imemr dabei, wenn in Schwerte der Volkstrauertag begangen wird.

Auszubildende der Stadt, der Stadtwerke uns des Kreises Unna schilderten ihre Gedanken.

Der Bürgersaal mit dem Ruhrstadt Orchester.

Kranzniederlegung am Kreuz der Kreuze.

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