Das Elsebad, die Operettenbühne und Rita Pavone

Ergste. Was haben die Schwerter Operettenbühne und Borussia Dortmund gemeinsam? Richtig, wenn das Licht angeht, strömen die Massen. So wie am Samstag im Elsebad. Zum siebten Mal gastierte dort die Schwerter Operettenbühne, und zum siebten Mal waren die Plätze vor der Bühne bestens gefüllt. Das Bürgerbad meldete sogar einen neuen Besucherrekord. 500 waren gekommen, um sich von den Darbietungen von Gunther Gerke und den beliebten Solisten Martin Badist, Nils Jacobi, Thorsten Bartke, Michael Blaschzyk, Reinhild Murawski-Topel und Krystyna Nehring in ihren stilechten Kostümen gefangen nehmen zu lassen.

Astrid Gerdsmann brillierte stimmlich.

Astrid Gerdsmann war als besonderes Bonbon angekündigt worden. Das war sie auch! Denn die Sopranistin, die schon mehrfach in Schwerte ihre besonderen gesanglichen Qualitäten unter Beweis stellen konnte, begeisterte – im Duett „Oh sole mio“ mit Gunther Gerke als auch als Solistin, zum Beispiel mit dem Lied „Meine Lippen, die küssen so heiß“ aus der Operette „Guiditta“ von Franz Lehár. Evergreens wie „Buona Sera“ oder „Ja ja der Chianti Wein“ gab’s auf die Ohren. „Zwei kleine Italiener“ waren da. Und Rita Pavone, die große Dame des italienischen Schlagers. Rita kam, sah und siegte, sang zum Schluss ihren Smash-Hit „Arrivederci Hans“. Ja, die Jungs und Mädels von der Operettenbühne haben immer einen Überraschungsgast parat. Ich wundere mich nur, dass sich Thorsten „Toto“ Bartke den Auftritt der Sängerin hat entgehen lassen. Obwohl: So ein bisschen sah die Pavone ja schon aus wie Toto. Ob da der Maskenbildner im Einsatz war?

Genießen Sie ein paar Impressionen des Abends in unserer Fotostrecke.

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