Schwerte. Den Prolog für seine jüngsten lyrischen Refexionen hat der Schwerter Soziologe und Philosoph Dr. Torsten Reters im Dezember 1916 geschrieben. In seinem Buch mit dem Titel „Ein Buch Gottes“ geht es um Fragen der richtigen bzw. faschen Lebensausrichtung: „Welche Wege führen uns zum freudvollen Sein, zur Eigentlichkeit des Lebens, zum Gefühl der Harmonie, zum Einklang mit der Schöpfung, zur wahren Liebe“, heißt es dort.
Lesung am 1. Juni
Moment mal! Wie kann den ein Mensch im Dezember 1916 einen Prolog schreiben und sein neues Buch am 1. Juni 2017 (19.30 Uhr Ruhrtal Buchhandlung, Hüsingstraße 20) öffentlich vorstellen? Torsten Reters kann das. Auf den Spuren großer Literaten wie Benn, Tschechow, Rilke oder Ringelnatz erdichtet er eine Welt, die zum Spiegelbild der Gegenwart wird. Die Großen von damals sind Reters Inspiration von heute. In einer „irrlichternden Fahrt duch Raum und Zeit“ soll das Buch zum spirituellen Optimismus führen.
Zensurbestimmungen
„Ein Buch Gottes“ ist heute schon in der Ruhrtal Buchhandlung erhältlich, unterliegt aber Zensurbestimmungen der Kaiserlichen Zensurbehörde. Es wurde nach §1 des Lex Heinze geprüft und mit Einschränkungen frei gegeben. So ist Frauen und Angehörigen der werktätigen Bevölkerung der Besitz und die Lektüre des Buches verboten, weil eine Schädigung des Verstandes nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann, hat Geheimrat Dr. Meyer festgelegt… .
Übrigens: Mit seinem jüngsten Werk setzt Torsten Reters seine lyrischen Reflexionen fort. Erschienen sind bereits „N. Achtbar“, „Das Testament des N. Achtbar“ (beide erschienen 1894), „Und so ward ich Gott“ (1895) sowie „Meine Schmerzen im Unterleib“ (1897).











