Schwerte. Die ökumenische Filmreihe präsentiert einen Film, der sich dem aktuellen und brisanten Thema Sterbehilfe mit viel schwarzem Humor aber auch großer Sensibilität annähert. Am Freitag, 7. Oktober 2016, um 19.30 Uhr, läuft in der Katholischen Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, »Am Ende ein Fest« (Israel/Deutschland 2014) von Tal Granit und Sharon Meymon. Die Eintrittsgebühr beträgt 4,50 €, ermäßigt 3,50 €.
Eine Gruppe von Senioren hat sich im Altersheim zusammengetan, um einem schwerkranken Mitbewohner das Sterben zu erleichtern. Da keiner sich tatsächlich überwinden kann, den Freund zu töten, baut der ehemalige Ingenieur Yehezkel eine Suizid-Maschine. Der erfindungsreiche sieht sich nach dem Ableben des Mannes aber plötzlich mit dem Dilemma konfrontiert, dass sich alsbald andere melden, die das Gerät ebenfalls in Anspruch nehmen wollen. Mit viel schwarzem Humor greift die israelische Tragikomödie aktuelle Tabuthemen im Umkreis von Alter, Demenz und einem selbstbestimmten Lebensende auf. Überraschend unterhaltsam versteht sich der Film dabei nicht als Plädoyer für Sterbehilfe, sondern ist eher Diskussionsanstoß über juristische, medizinische und ethische Grundfragen.
