Laut und fröhlich: Ute Schneider sagt zum Abschied nicht leise Servus

Ergste. Sag‘ zum Abschluss leise Servus? Nein, sagt Ute Schneider, laut soll es werden und fröhlich und farbenfroh, wenn die Gaststätte „Haus Schneider“ in Ergste am Mühlendamm 17 am 1. Oktober den letzten Monat ihres Daseins einläutet. Und deshalb hat sich Ute Schneider, die locker jeden Wettbewerb unter dem Titel „Unsere Wirtin ist die beste“ gewinnen würde, entschieden, ein paar Ausrufezeichen auf der Zielgeraden zu setzen. Musik ist Trumpf und soll den Wehmut bekämpfen, der sich breit macht bei den Gästen. Und natürlich auch bei Ute Schneider selbst. Umkehrbar ist die Entscheidung nicht mehr. Und so werden die Menschen ausschwärmen, sich irgendwo einen neuen Stammtisch suchen, einen neuen Ort fürs Knobeln, fürs Doppelkoopf spielen, fürs Skat dreschen, für das Bierchen nach Feierabend, für eine nette Unterhaltung am Tresen. Am 31. Oktober ist der letzte Abend. Ab 19 Uhr ist Party angesagt mit DJ Arne – da wird manches Tränchen ins Pils rollen.

Ein epochaler Abschied

Aber auch vorher schon ist Musik Trumpf. Die „MileStones“ machen am 22. Oktober den Auftakt mit ihrem Acoustic Cover Rock. Wer darf nicht fehlen, wenn in Ergste was los ist? Richtig, Gunther Gerke und seine Operettenbühne. Am 28. Oktober tritt der Meister mit seinem Ensemble an, macht Schneider bunt. Und dann wird’s noch ein letztes Mal epochal – mit der Band Epochal. Peter Blaschke und Co. spielen am 30. Oktober ab 11 Uhr zum letzten Frühschoppen. Dann werden wir Ergster alle noch einmal wach und sehen dem Ende schon mit Schrecken entgegen. Irgendwann, vermutlich in den Morgenstunden des 1. Novembers, werden die Zapfhähne hochgedreht. Nie mehr ein Pils bei Schneider – das war einmal. Ein Tränchen?

Der letzte Bacchus: Gaststätte „Haus Schneider“ schließt im Oktober die Türen

 

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