Schwerte. Susanne Gutkowski nimmt den Vorfall im Naturgebiet Röllingwiese, wo ein Hund gewildert und ein Nutria totgebissen hat, zum Anlass, scharfe Kritik an Hundebsitzern zu üben. In einer Stellungnahme an den Blickwinkel schreibt sie:
>> Ich möchte mich zu beschweren über die Hundebesitzer in Schwerte, die rücksichtslos ihre Vierbeiner unangeleint auf den Gehwegen und noch schlimmer, in den Ruhrwiesen laufen lassen. Die Hundehalter werden von Jahr zu Jahr zunehmend dreister und erlauben sich, mit den Tieren quer durch die Ruhrwiesen zu wandern und lassen die Tiere laufen und zwar auch ans Ruhrwasser, wo die Enten und Vögel brüten. Manche Besitzer führen mehr als einen Hund aus. Es werden Zäune niedergetreten, um weiter in die Natur vorzudringen.
Für die Radfahrer auf dem Ruhrwanderweg ist es kritisch, wenn Hunde nicht angeleint sind und für mich als Joggerin ebenfalls. An den Hundekot, der überall rumliegt, habe ich mich ja bereits gewöhnt und jogge immer mit Blick nach unten, aber das diese rücksichtlosen Hundebesitzer ihren Hunden mehr Rechte einräumen, als Kindern und keinen Respekt vor der Natur haben, ist sehr bedauerlich.
Die Anzahl der Singvögel ist dramatisch rückläufig. Die Anzahl der Hunde, die Verunreinigung und die Respektlosigkeit nehmen zu. Schwerte, bitte unternehmt etwas dagegen! Hundesteuern kräftig erhöhen, Naturschützer als Ranger aktivieren, Strafen für Nichtbeachtung drastisch erhöhen. Falschparker werden bestraft, Hundebesitzer nicht. Wenn ich die Hundebesitzer ermahne, kommt nur zurück: „Ich bezahle Hundesteuer, das reicht!“ <<
Stellungnahmen müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen



















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