Starenkasten nimmt bald wieder den Betrieb auf

Ergste. Bald wird wieder geblitzt an der Ruhrtalstraße in Ergste. Wann die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage wieder in Betrieb gehen wird, konnten die zuständigen Stellen im Kreis Unna am Mittwoch noch nicht sagen. Sicher aber ist, dass derzeit ein neuer Starenkasten aufgebaut wird. Die beauftragte Firma hat mit den notwendigen Tiefbauarbeiten begonnen. Kontakte werden in die Fahrbahn gelegt, der Standort für Mast und Gehäuse muss vorbereitet werden. Dafür wird ein kleiner Teil der Fahrbahn erneuert. Wenn alles steht, muss noch das Eichamt die Blitzeranlage justieren. Erst danach kann wieder mit der Überwachung der Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit von 50km/h begonnen werden. Die Höchstgeschwindigkeit ist erst vor gar nicht allzu langer Zeit von 70 auf 50 reduziert worden, weil eine Überprüfung dieser Unfallhäufungsstelle ergeben hat, dass der Straßenbelag zu glatt für höhere Geschwindigkeiten ist.

Die Kosten für die Erneuerung des Starenkastens belaufen sich auf 18500 Euro. Sie war notwendig geworden, nachdem Ende Juni ein Autofahrer den gesamten Starenkasten – salopp formuliert – umgenietet hatte. Die dabei zu Schaden gekommende Kamera musste repariert werden; Kostenpunkt 3700 Euro. Übrigens: Das Gehäuse ist nicht immer mit einer Kamera bestückt. Dem Kreis Unna stehen fünf Kameras für kreisweit 13 Messstationen zur Verfügung. Drei von ihnen stehen in Schwerte: an der Hörder Straße, an der Roten-Haus-Straße und eben an der Ruhrtalstraße.

Starenkasten umgefahren

 

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Comments

  • Michael 28. September 2016 at 17:50

    Wieder einmal ein Beispiel für eine wunderbare Leistung wie es nicht gehen sollte.
    Grundsätzlich begrüße ich als Verkehrsteilnehmer den Blitzer. Tempolimits sind in erster Linie für die Sicherheit auf unseren Straßen nötig. Mir ist der Unterschied zwischen Stadt Schwerte, Kreis Unna und Straßen NRW wohl bekannt. Jeder kocht seine Suppe
    Aber: Hier wird ein teil der Fahrbahn zwangsläufig saniert um Kontakte zu verlegen. Sinnvoller wäre es die Straße in dem glatten Bereich zu renovieren um Unfällen entgegenzuwirken. Im ungünstigsten Fall wird in naher Zukunft der Belag erneuert und das Stück Teerdecke mit den Kontakten der Blitzanlage wieder mit gemacht. Sind dann wieder doppelte Kosten für den Steuerzahler.
    Ein anderer Abschnitt der Ruhrtalstraße (Kreuzung Villigster Straße und Ruhrtalstraße) ist noch dringender reperaturbedürftig. Durch die abbiegenden Lastkraftwagen ist der Belag in dem Bereich dermaßen verschoben, dass dort ca. 8 cm hohe Verwerfungen sind. Für alle Fahrzeugführer die dort unterwegs sind eine Zumutung. Aber vermutlich ist für diese Straße im Verkehrswegeplan des Landes kein Geld vorhanden.
    Aus meiner Erfahrung in der ehrenamtlichen Arbeit für die Motorradzunft und als Kraftfahrer weiß ich aus Erfahrung dass anderswo an solchen Stellen maximal Tempo 30 erlaubt ist.
    Vielleicht sollten die Verantwortlichen Menschen im Landtag und auch Geschäftsführer bei Straßen NRW dort mal vorbeigeschickt werden.

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